01.10.2021 08:25 |

Sonderkonstruktion

Lkw-Unfall sorgt für Bauverzögerung auf der A10

Schweren Schaden hat ein Lkw nach einem Unfall im Bereich einer Baustelle auf der Tauernautobahn zwischen Gmünd und Rennweg angerichtet. Ein eingebauter Stahlbauträger, der die Temperaturunterschiede der Brücke ausgleicht, wurde so heftig beschädigt, dass sich sogar die Bauarbeiten um mehrere Wochen verzögern.

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Nachdem der Lkw am Dienstag bei Kremsbrücke gegen eine Betonleitwand der Autobahn gekracht war, schlitterte er in den Baustellenbereich und beschädigte dabei die neue Brückenkonstruktion. Verletzt wurde zum Glück niemand. „Das beschädigte Gerüst ist nicht wegzudenken. Es dehnt sich in den warmen Monaten aus, in der kalten Jahreszeit zieht es sich wieder zusammen und stabilisiert so die Brücke“, erklärt Volkmar Stotter von der Asfinag.

Drei Wochen Bauverzug
Am 5. November hätten die Bauarbeiten beendet sein sollen. Die schweren Schäden sorgen aber für einen Bauverzug von bis zu drei Wochen. Stotter: „Es handelt sich um eine Sonderanfertigung. Einige Teile müssen neu justiert und auch nachbestellt werden.“ Durch den Aufprall trat auch Diesel aus dem Laster aus, der über ein Entwässerungsrohr bis ins Tal floss. „Ein Auffangbecken direkt unter der Brücke und die Feuerwehren konnten Schlimmeres verhindern.“

Viele Schutzengel hatten auch die Bauarbeiter: „An diesem Tag haben die Kollegen wegen Stundenabbaus erst später angefangen. Normal wären alle dort gestanden, wo der Unfall passiert ist. Wir können von Glück reden, dass niemand verletzt wurde!“

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