FPÖ versus ÖVP

Oberösterreich: Das Wahlverhalten nach Impfstatus

Deutliche Unterschiede beim Abstimmungsverhalten bei den oberösterreichischen Landtagswahlen hat es nach dem Impfstatus der Wahlberechtigten gegeben. So dominierte bei den Ungeimpften nicht überraschend die FPÖ, bei den Geimpften klar die ÖVP.

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Laut einer von Peter Hajek durchgeführten Wahltagsbefragung für den Sender ATV mit 1200 telefonisch und online Befragten wählten 48 Prozent der Ungeimpften die FPÖ und 23 Prozent die Impfskeptiker-Liste MFG - die bei der Wahl überraschend auf Platz 5 kam. Die ÖVP kam auf 14 Prozent, die SPÖ auf zehn, die Grünen auf drei und die NEOS auf ein Prozent.

Ganz anders das Wahlverhalten der Geimpften: Hier entschieden sich 47 Prozent für die ÖVP, 19 Prozent für die SPÖ, 14 Prozent für die Grünen, 13 Prozent für die FPÖ, sechs Prozent für die NEOS und ein Prozent für MFG.

Bei den Arbeitern landete die FPÖ klar auf Platz eins (41 Prozent), gefolgt von der ÖVP mit 26 Prozent. Die SPÖ schnitt in dieser früheren Kernwählergruppe mit 20 Prozent nur geringfügig besser ab als im Gesamtergebnis. Bei den Pensionisten erreichte die ÖVP genau 50 Prozent, die SPÖ kam auf 24 Prozent und die FPÖ auf 13 Prozent. Auch bei den öffentlich Bediensteten dominiert die ÖVP mit 42 Prozent - dahinter kommt schon die FPÖ mit 19 Prozent, gefolgt von Grünen (15 Prozent) und SPÖ (14 Prozent).

Kopf an Kopf verlief das Rennen bei den Jungen: Unter den 16- bis 29-Jährigen erreichte die ÖVP laut der Befragung 25 Prozent, die FPÖ 24 Prozent und die Grünen 20 Prozent. Die SPÖ kommt hier auf nur 15 Prozent.

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