22.09.2021 07:31 |

Tipps für Eltern

Gewalt in den Öffis: So schützen Sie Ihre Kinder

Die Gewaltvorfälle in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Stationen und Bahnhöfen bereiten auch Familien in Wien immer größere Sorgenfalten. „Ist mein Kind in einer gefährlichen Situation ausreichend gewappnet?“, fragen sich viele Eltern. Die „Krone“ fasst Tipps für eine sichere Fahrt durch den Öffi-Dschungel zusammen.

Spätestens nach der Volksschule sind die meisten Schüler in Wien selbstständig im öffentlichen Verkehrsnetz unterwegs. Einfache Verhaltensweisen können dabei die Sicherheit erhöhen:

  • Legen Sie die gewählte Strecke mit Ihrem Kind gemeinsam fest, und gehen Sie die Wege zuerst zusammen ab. Spielen Sie dabei verschiedene Szenarien durch.
  • Wenn sich Ihr Kind bedroht fühlt, soll es möglichst laut auf sich aufmerksam machen. Um Hilfe zu schreien kann auch geübt werden.
  • Besprechen Sie mit Ihrem Kind, wie man gezielt Passanten oder etwa den Fahrer um Hilfe bittet.
  • Halten Sie Ihr Kind dazu an, an einer Haltestelle am besten mit dem Rücken zur Wand zu warten und sich möglichst in der Nähe anderer Menschen aufzuhalten.
  • Auf vertrauten Strecken sollte Ihr Kind „Rettungsinseln“ wie z.B. Geschäfte kennen, die es in Notsituationen aufsuchen kann.
  • Zeigen Sie Ihrem Kind die Sicherheitseinrichtungen auf dem Bahnsteig wie den Zugnotstopp oder die Notsprechstelle. Bestärken Sie es darin, nicht zu zögern und diese Einrichtungen im Notfall zu verwenden.
  • Vermeiden Sie Etiketten mit Name und Adresse am Rucksack. Wenn möglich sollte Ihr Kind Wege gemeinsam mit anderen Kindern gehen. Eine Smartwatch kann das Sicherheitsgefühl erhöhen.

Die Wiener Linien erklären: „Die Öffis sind der sicherste Ort in der Stadt!“ Und schießen ein paar Fakten nach: Alle 109 U-Bahn-Stationen sind videoüberwacht. Inklusive Zügen, Bim und Bus sind 14.000 Kameras im Einsatz. 330 Sicherheitsmitarbeiter durchkämmen das Netz. Zudem macht die Polizei regelmäßig Sonderstreifen.

Anja Richter
Anja Richter
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