Nach Panikattacken:

Kletter-Premiere endete mit Seilbergung per Heli

Völlig ungeübt einen der schwierigsten Klettersteige des Landes absolvieren? Keine gute Idee! Eine Polin (29) bekam mitten in der „Nordwand“ am Krippenstein eine Panikattacke, nachdem sie mehrmals ins Seil gestürzt war. Der Rettungsheli musste sie bergen.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Fünf Polen wollten eine Klettertour am Krippenstein in Angriff nehmen. Zwei stiegen über den leichteren Weg „Gams“ auf, die drei anderen wählten die „Nordwand“ - einen Steig der zweitschwierigsten Kategorie E. Für die 29-Jährige, die noch nie zuvor einen Klettersteig gegangen war, ein Ding der Unmöglichkeit. Die Frau stürzte mehrmals ins Seil, verletzte sich an beiden Händen und konnte auch vor Erschöpfung nicht mehr weiter. Als sie eine Panikattacke erlitt, wählten ihre Begleiter den Notruf. Der Rettungsheli „C 99“ musste sie via Tau bergen.

Läufer in Panik
Mittels Tau musste auch ein 50-jähriger Linzer vom Polizeihubschrauber „Libelle“ in der Nähe des Dolomitensteigs in Hinterstoder geborgen werden. Der Läufer hatte die ihm unbekannte Route gewählt, war dabei in unwegsames, steiles Gelände und in Panik geraten.

Sportler hing im Seil
Auch beim Intersport-Klettersteig am Donnerkogel bei Gosau musste der Hubschrauber anrücken. Einen Salzburger (41) hatten nach der Schlüsselstelle „Kaiserverschneidung“ die Kräfte verlassen, er fiel in den Gurt. Bergkameraden brachten ihn auf den Steig. Der Verletzte kam ins Klinikum Schwarzach.

Sturz bei Gedenkmesse
Und eine Gmundnerin (73) stürzte nach der Gedenkmesse am Traunstein einige Meter ab. Da die Bergrettung Gmunden wegen der Messe ohnehin vor Ort war, wurde die Verletzte sofort versorgt und dann ins Spital geflogen.

 OÖ-Krone
OÖ-Krone
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kommentare lesen mit
Jetzt testen
Sie sind bereits Digital-Abonnent?



Vorteilswelt

Alle Magazine der Kronen Zeitung