31.08.2021 09:38 |

3,1 Prozent Teuerung

Inflation auf höchstem Wert seit Dezember 2011

Das allgemeine Preisniveau ist zuletzt wieder deutlich angestiegen - und beträgt für August nach einer ersten Schätzung der Statistik Austria bereits 3,1 Prozent. Das ist sogleich der höchste Wert seit Dezember 2011. Die stärksten Preistreiber sind bei Treibstoffen und Flugreisen zu finden.

Nach einer Inflationsrate von 2,9 Prozent im Juli klettern die Preise damit weiterhin nach oben. „Die derzeit hohe Inflation ist insbesondere durch die niedrigen Energie- und Treibstoffpreise im vergangenen Sommer und den aktuellen Preisanstieg bei Flugreisen bedingt“, so Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Im Vergleich zum Vormonat, also dem Juli 2021, sind die Preise im August laut Schnellschätzung um 0,1 Prozent gestiegen. Auch nach der standardisierten EU-Berechnung (HVPI) sind die Preise im Jahresabstand um 3,1 Prozent höher. Nach dieser Berechnung gab es im Monatsabstand keine Verteuerung. Der endgültige Indexstand des Verbraucherpreisindex und Details für August 2021 werden am 17. September 2021 bekannt gegeben

OeNB: Hoher Wert nur vorübergehend
Die Inflation in Österreich werde nur vorübergehend hoch sein, betont Notenbank-Gouverneur Robert Holzmann. Die langfristigen Trends, die in der Vergangenheit zu niedrigen Preisen geführt hätten, seien nach wie vor da. Diese Trends würden sich durchsetzen und damit die Inflationsrate nächstes und übernächstes Jahr sinken, meinte der Chef der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in einem am Montagabend in der ORF-„ZiB 2“ ausgestrahlten Interview vom Forum Alpbach in Tirol.

Auch die Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale sieht Holzmann nicht. Die Sozialpartner auf beiden Seiten wüssten, wo die Grenze ist, meinte er.

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