31.07.2021 08:29 |

Stärke 6,1

Schweres Erdbeben erschüttert den Norden von Peru

Bei einem schweren Erdbeben im Norden von Peru sind mehr als 40 Menschen verletzt worden. Drei Menschen erlitten beim Einsturz von Mauern schwere Verletzungen, wie das Krankenhaus in Sullana am Freitag mitteilte. Unter den Schwerverletzten war auch eine schwangere Frau. Rund zehn Menschen erlitten demnach Knochenbrüche.

Das Zentrum des Bebens der Stärke 6,1 lag zwölf Kilometer westlich der Ortschaft Sullana im Department Piura in einer Tiefe von 36 Kilometern, wie das Seismologische Zentrum des südamerikanischen Landes mitteilte. Der Erdstoß war in weiten Teilen der Region und auch im benachbarten Ecuador zu spüren.

Nach Angaben des Zivilschutzes wurden etwa 190 Gebäude beschädigt, sechs Häuser waren nach dem Beben unbewohnbar. Zudem wurden Schäden an Straßen, Abwasserkanälen und Stromleitungen gemeldet. Außerdem kam es zu Erdrutschen im Distrikt Colán an der Pazifikküste.

Präsident besuchte Verletzte
Präsident Pedro Castillo verließ eine Militärparade anlässlich des 200. Jahrestags der Unabhängigkeitserklärung in Lima und reiste nach Piura, wo er Verletzte im Krankenhaus besuchte.

„Unsere Solidarität gilt den Opfern und Betroffenen des Erdbebens in Piura“, schrieb der erst am Mittwoch vereidigte Staatschef auf Twitter. „Unsere Priorität ist es, die körperliche Unversehrtheit aller Bürger zu schützen.“

Immer wieder Erdbeben
In Peru kommt es immer wieder zu starken Erdbeben, weil in der Region verschiedene Platten der Erdkruste aufeinandertreffen. Die gesamte Westküste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der für seine hohe seismische Aktivität bekannt ist.

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