20 neue Planstellen

Nehammer stellte „Schnelle Reaktionskräfte“ vor

Steiermark
23.07.2021 14:09

Rund 100 Beamtinnen und Beamte sollen ab Herbst den „Schnellen Reaktionskräften“ (SRK) der Polizei in der Steiermark angehören. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hat die neue Truppe am Freitag in Graz vorgestellt. 20 neue Planstellen werden dafür in der Steiermark geschaffen. Ein wesentlicher Teil geht aus dem schon etablierten „Sektor Graz“ hervor, der bisher schon ähnliche Aufgaben erledigt hat. Die SRK werden nun bundesweit einheitlich eingerichtet.

Unter der Dachmarke SRK wird zum einen die „Schnelle Interventionsgruppe“ (SIG) mit etwa 40 Kräften sein. Ein Großteil von ihnen wird aus dem „Sektor Graz“ hervorgehen. Sie füllen laut dem Minister die „Lücke, bis die Cobra kommt“.

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hat die neue Truppe der „Schnellen Reaktionskräfte“ (SRK) am Freitag in Graz vorgestellt. (Bild: APA/ERWIN SCHERIAU)
Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hat die neue Truppe der „Schnellen Reaktionskräfte“ (SRK) am Freitag in Graz vorgestellt.

Wichtig, „schnelle Kräfte zu haben“
Zum anderen bestehen die SRK aus weiteren 60 Kräften, der „Bereitschaftseinheit“ (BE), für die die 20 Planstellen neu geschaffen werden. Die übrigen 40 werden rotierend von vorwiegend jungen Kollegen besetzt, die vor ihrer Zuteilung zu einer Polizeiinspektion Erfahrungen sammeln können. „Der Anschlag in Wien am 2. November hat gezeigt, wie wichtig es ist, schnelle Kräfte zu haben“, sagte Nehammer.

Antwort auf „Herausforderungen der  Zeit“
Landespolizeidirektor Gerald Ortner meinte, dass die SRK „die Antwort auf die Herausforderungen der Zeit“ seien. Mit dem „Sektor Graz“ war die Steiermark bisher schon neben der WEGA in Wien ein Vorreiter. Die Grazer Sondereinheit ist seit Jahresbeginn schon zu rund 1600 Einsätzen hinzugezogen worden. Sie verfügen über spezielle Ausrüstung und Kenntnisse - auch die SRK werden mehr Ausrüstung und Ausbildung als gewöhnliche Streifenbeamte mitbringen.

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP), der Landeshauptmann der Steiermark, Hermann Schützenhöfer (ÖVP), und Gerald Ortner (Landespolizeidirektor Steiermark) (Bild: APA/ERWIN SCHERIAU)
Innenminister Karl Nehammer (ÖVP), der Landeshauptmann der Steiermark, Hermann Schützenhöfer (ÖVP), und Gerald Ortner (Landespolizeidirektor Steiermark)

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) hält die SRK für einen „Qualitäts- und Quantensprung“: „Österreich ist ein sicheres Land, aber keine Insel der Seligen. Wir müssen gewappnet sein. Die Hemmschwelle sinkt, Aggressionen steigen ebenso wie Verbrechen aus Hass und Gewalt.“ Deshalb brauche es gut ausgebildete und ausgerüstete Reaktionskräfte. Mit der neuen Einheit werde die Polizei noch rascher eingreifen können, war er sich sicher.

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