„Am Boden zerstört“

Neuseeland: Gestrandeter Baby-Wal „Toa“ gestorben

Ausland
23.07.2021 13:36

Trauer um einen Baby-Wal: Knapp zwei Wochen nach seiner Strandung in Neuseeland ist ein kleiner Orca namens „Toa“ überraschend gestorben. „Tierärzte vor Ort eilten ihm zu Hilfe, konnten ihn aber nicht retten.“ Alle Helfer seien „am Boden zerstört“. „Toa“ wurde rund um die Uhr von Tierschützern und Experten betreut und gefüttert. Zuletzt hatte der Säuger aber bereits eine Kolik entwickelt.

Sein Gesundheitszustand habe sich am Freitagabend (Ortszeit) „schnell verschlechtert“, schrieb die Organisation „Whale Rescue“ auf Facebook. Das Kalb war am 12. Juli vor Plimmerton Beach auf der Nordinsel in flachem Gewässer von Jugendlichen entdeckt worden.

„Toa“ war es nicht gelungen, seiner Herde ins offene Wasser zu folgen. (Bild: APA/AFP/Marty MELVILLE)
„Toa“ war es nicht gelungen, seiner Herde ins offene Wasser zu folgen.

Wal-Baby brauchte dringend Muttermilch
Es war ihm nicht mehr gelungen, seiner Herde ins offene Wasser zu folgen. Seither suchten zahlreiche Freiwillige im Meer nach seiner Familie, allerdings ohne Erfolg. Der kleine Schwertwal war vermutlich nicht einmal drei Monate alt und somit noch zu jung, um allein in freier Wildbahn zu überleben. Zudem brauchte er dringend Muttermilch.

Experten hatten zuletzt bereits gewarnt, dass das Tier eventuell eingeschläfert werden müsse, wenn seine Familie nicht gefunden werde. Viele Menschen hatten das Schicksal von „Toa“ in den Nachrichten verfolgt. Das Telefon von „Whale Rescue“ stehe nicht mehr still.

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