„Kommt die Eisschicht in Bewegung, dann sind auf den Seen unvorstellbare Kräfte unterwegs, welche die Piloten der Boots- und Badestege wie Zündhölzer brechen lassen“, kennt Bezirksfeuerwehrkommandant und „Eisexperte“ Gerfried Bürger die Gefahr, die von diesen Eisschollen ausgeht.
Kurzfristig war am Sonntag sogar geplant, das „KAT-Boot“, also das „Katastropheneinsatzboot Kärnten“, auf dem Millstätter See einzusetzen. Doch die „Florianis“ aus Seeboden und Spittal konnten den drohenden Eisstau rechtzeitig selbst bewältigen. Bürger: „Vom Polizeihubschrauber aus, wurde danach die Eislage auf den anderen Kärntner Seen beobachtet.“ Noch halte sich die drohende Gefahr auf dem Ossiacher See, Wörthersee und Klopeiner See in Grenzen.
„Es bläst kaum Wind, daher ist das Eis nicht in Bewegung“, so Bürger: „Und wenn es weiter warm bleibt und das Eis aufweicht, wird die Gefahr auch geringer.“
Übrigens: Allein die Eisschicht, die auf dem Wörthersee derzeit noch Maria Wörth mit Pörtschach verbindet, ist acht Zentimeter dick. Die Eisstärke am Klopeiner See misst überhaupt noch stolze 20 Zentimeter.
von Hannes Wallner, Kärntner Krone









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