Unfall vor Philippinen

Ölkatastrophe nach Schiffskollision befürchtet

Ausland
08.07.2021 10:47

Nach der Kollision zweier Schiffe vor der Küste der Philippinen befürchten die Behörden eine mögliche Ölkatastrophe. In der Bucht der Hauptstadt Manila seien in der Nacht auf Donnerstag das Frachtschiff MV Palawan Pearl mit dem unter zypriotischer Flagge fahrenden Baggerschiff BKM 104 zusammengestoßen, teilte die Küstenwache mit. Verletzte habe es nicht gegeben, hieß es.

Die Schiffe befanden sich nur rund 100 Meter von der Küste entfernt, als der Zusammenstoß passierte. Die Palawan Pearl hatte nach Angaben eines Besatzungsmitglieds 3000 Liter Dieselöl, 60 Liter Motoröl und fünf Liter Bilgenöl an Bord. Die BKM 104 war zum Zeitpunkt des Unglücks Baggerarbeiten und Landerschließungsaktivitäten in dem Gebiet unterwegs gewesen. Das Baggerschiff, das aus noch ungeklärter Ursache zweimal mit der linken Seite des Frachters kollidierte, habe kaum Schäden davongetragen.

Rund um die MV Palawan Pearl wurden Ölsperren angelegt. (Bild: Associated Press)
Rund um die MV Palawan Pearl wurden Ölsperren angelegt.

Bereits Ölflecken im Wasser entdeckt
Es seien Ölsperren rund um das halb gesunkene Frachtschiff errichtet worden, um ein Umweltdesaster zu verhindern, so die Küstenwache. Jedoch seien bereits Ölflecken im Wasser entdeckt worden. 

(Bild: Associated Press)

Die Umweltschutzgruppe Kalikasan PNE forderte eine eingehende Untersuchung zu dem Unglück, „um das Ausmaß der Verschmutzung zu bestimmen und zu beheben“. Diejenigen, die Schuld hätten, müssten für die Säuberung und andere Abhilfemaßnahmen der betroffenen Gewässer in der Manila Bay bezahlen, hieß es.

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