Millionenjongleur

"Promi-Häftling" Auer will Strafe in Kärnten absitzen

Kärnten
11.02.2011 19:16
Während in Krumpendorf ein Massenansturm auf Mobiliar aus dem Hause Welsbach stattfindet, bereitet sich Klagenfurts prominentester Häftling auf seine Übersiedelung vor. Dass Auer-Welsbach seine acht Jahre Haft hier absitzen darf, ist wenig wahrscheinlich. Als Insasse sei er jedenfalls ruhig und in sich gekehrt, heißt es.

Er kocht weder Pizza noch sonst etwas für seine Mitgefangenen: Der 55-Jährige lebt aufgrund zahlreicher Leiden in der Krankenstation der Justizanstalt, wo er versorgt werden kann, wo's aber auch ein bisschen offener zugeht und angenehmer ist. Arbeiten muss er noch nicht. Was auch?

"Eventuell als Buchbinder", denkt Major Josef Gramm über die Zellenzukunft des Juristen nach. Anwalt Franz Großmann hofft ja, dass der Promi-Mandant nicht überstellt wird, um bei den vielen noch ausständigen Zivil- und Strafprozessen greifbar zu sein. "Über die sogenannte Klassifizierung entscheidet binnen sechs Wochen die Vollzugsdirektion Wien", informiert Gramm.

"Maßgeblich für die Zuordnung, wo ein Häftling die Strafe verbüßt, sind die Dauer sowie die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse."  Welsbach hat eine Frau und einen Sohn, der noch zur Schule geht. Wird er verlegt, gelten die berüchtigte Karlau oder Leoben als  wahrscheinlichste Ziele.

von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"

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