In dem E-Mail vom 3. Februar hatte die Tochter die städtische Bestattung über ihre tote Mutter in der Wohnung im 20. Wiener Gemeindebezirk informiert und zudem gebeten, die Polizei zu verständigen. Die Beamten entdeckten die Tote dann in einem mit Klebeband abgedichteten Appartement in Brigittenau.
Von der 48-Jährigen fehlte vorerst jede Spur. Mittlerweile ist die Tochter in einem Frauenhaus in Deutschland aufgetaucht. Polizeisprecherin Iris Seper zufolge war die Frau finanziell von ihrer Mutter abhängig und hatte deshalb noch ihren weiteren Unterhalt zu regeln. Genauere Angaben gab es seitens der Exekutive nicht.
Wegen Sorgerechtsstreit mit Vater untergetaucht
Seper bestätigte jedoch einen "Krone"-Bericht, wonach beide Frauen zumindest ein bis zwei Jahre als sogenannte U-Boote - sie waren nicht gemeldet und hatten sich unter falschen Namen eingemietet - in Wien lebten. Hintergrund dafür dürfte ein Sorgerechtsstreit gewesen sein, den die 48-Jährige mit dem Kindesvater um ihren Sohn austrug. Der Bub ist mittlerweile bei seinem Vater.









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