Debatte um Kasernen

Sausgruber würde Schließungen ‘massiv bekämpfen’

Vorarlberg
04.02.2011 13:56
Die von Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) in Aussicht gestellten Gebäude- und Kasernenauflassungen haben in Vorarlberg für Unruhe gesorgt. Landeshauptmann Herbert Sausgruber (ÖVP) verwies am Freitag nachdrücklich auf eine Bestandsgarantie für die Standorte in seinem Land, die einst mit dem damaligen ÖVP-Minister Günther Platter getroffen wurde. Das Militär dementiert.

Spekulationen, dass Vorarlberg künftig vielleicht ganz ohne Kaserne dastehen könnte, will Sausgruber aber nicht glauben. Die 2005 getroffene Vereinbarung mit dem Verteidigungsministerium garantiere ein Bestehen der Vorarlberger Kasernen in Bludesch im Bezirk Bludenz (Bild) und Bregenz sowie des Heeresleistungssportzentrums in Dornbirn, hieß es am Freitag. "Ich gehe davon aus, dass das eingehalten wird und die Meldungen nicht stimmen", sagte er. Falls dennoch Schließungen geplant wären, "würden wir das massiv bekämpfen".

Die Mehrheitsfraktion ÖVP im Landtag brachte am Freitag gleich einen Antrag ein, in dem die Regierung aufgefordert wurde, sich an diese Vereinbarung zu halten. Auch der jetzige interimistische Generalstabschef Othmar Commenda habe diese damals unterzeichnet - daher stehe auch dieser in der Pflicht, hieß es.

Dementi vom Kommandanten
Vorarlbergs Militärkommandant Ernst Konzett hat erklärt, es seien keine Kasernenschließungen geplant. Das sagte Konzett am Freitag unter Berufung auf ein Gespräch mit dem interimistischen Generalstabschef Othmar Commenda. "Generalleutnant Commenda sagte ganz klar zu mir, dass es nicht geplant ist, in Vorarlberg Kasernen zu schließen. Ich habe keinen Grund, an der Aussage des Generalstabschefs zu zweifeln", so Konzett.

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