"Wir wollen dieses Freiwilligenheer und wir wollen dieses Freiwilligenheer bald", erklärte Hergovich. Auch das Sozialjahr werde man tatkräftig unterstützen. Es sei eine "hervorragende Alternative" zum jetzigen System. "Ich glaube, dass stündlich der Widerstand der ÖVP bröckelt", sagte Hergovich. Am Schluss werde das Volk entscheiden, welches Modell das Geeignetste sei: "Und dann werden wir sehen, welche Partei sich gegen das Volk hier argumentieren traut."
"Burgenland wieder einmal sehr schnell"
Auch von der Bundes-SPÖ gab es Lob für die Kampagne: "Burgenland war wieder einmal sehr schnell", meinte Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas. Die burgenländische SPÖ sei in der Frage "die Erste, die Druck gemacht hat" und am stärksten mobilisiere. Man werde die Kampagne nicht nur unterstützen, sondern sie auch weiter ausbauen.
Die Wehrpflicht sei nicht mehr zeitgemäß. Für die heute wichtigen Aufgaben benötige man in der Landesverteidigung ein professionelles Heer, argumentierte Rudas. 60 Prozent der Wehrdiener seien Systemerhalter. Die Landesverteidigung mache man am besten "mit gut ausgebildeten Menschen und nicht mit gezwungenen Praktikanten."
Darabos "ein guter Verteidigungsminister"
Dass das Freiwilligenheer zur Koalitionsfrage werden könne, verneinte Rudas mit dem Hinweis auf Aussagen von Kanzler und Vizekanzler, dass zuerst verhandelt werde. Danach werde es eine Volksbefragung geben.
Die Bundesgeschäftsführerin würde sich Verteidigungsminister Norbert Darabos auch im nächsten Kabinett als Ressortchef wünschen. Darabos sei "ein guter Verteidigungsminister. Und ich hoffe, dass er auch in der nächsten Legislaturperiode bereit ist, Verteidigungsminister zu sein. Meine Unterstützung und die der SPÖ wird er auf jeden Fall haben", sagte Rudas. Man solle Politiker, die etwas verändern wollen, nicht dabei stoppen.









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