„Stadtkind“ profitiert

Innenstadtbonus: Ein „Mutmacher“ für Betriebe

Burgenland
16.06.2021 07:00
Der Innenstadtbonus soll in Eisenstadt neue Betriebe in die Fußgängerzone locken. Die Stadt unterstützt die Unternehmer finanziell. Von der direkten Hilfe profitiert auch das Kindermodengeschäft Stadtkind, das auf nachhaltige Waren setzt.

„Wenn man eine Innenstadt möchte, muss man diese auch nutzen und gezielt fördern“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner. Mit dem Innenstadtbonus soll nun aktiv für eine Belebung des Ortszentrums sowie eine Neuansiedelung von Betrieben gesorgt werden.

„Die Innenstädte leiden. Nicht zuletzt wegen der Pandemie. Mit dieser Unterstützung wollen wir dem entgegenwirken und mehr Menschen wieder ins Stadtzentrum locken“, so Steiner.

Mutig in schweren Zeiten
Konkret wird nach Berufsfotografen, Fleischern, Gärtnern und Floristen oder Tischlern gesucht, die sich in der Innenstadt ansiedeln wollen.

Berufsgruppen, die bisher noch nicht in der Fußgängerzone vertreten sind, erhalten für drei Jahre den doppelten Förderbetrag. Im Gründungsjahr würden diese 1000 Euro monatlich, im zweiten 500 sowie im dritten Jahr 300 Euro von der Stadt erhalten.

Insgesamt werden 100.000 Euro für die Maßnahme in die Hand genommen. 

Eröffnung während Pandemie
Eine, die das Angebot der Stadt dankend angenommen hat, ist Sandra Mayer mit ihrem Stadtkind. Erst im August 2020, und somit mitten in der Pandemie, hat sie ihr Kindermodengeschäft eröffnet. Bei ihrem Sortiment setzt sie auf Produkte, die mit Sorgfalt ausgewählt und fair produziert wurden.

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Wir bieten nachhaltige Produkte an. Das Bewusstein für Qualität und Preis steigt zusehends. Es wird einfach wieder bewusst eingekauft und überlegt was überhaupt gebraucht wird.

Sandra Mayer vom "Stadtkind"

„Die Lockdowns waren für uns schwer. Geholfen haben uns aber die positiven Rückmeldungen unserer Kunden und auch die Gutscheinaktion der Stadt zu Weihnachten“, betont Mayer. Durch Letztere seien zahlreiche Neukunden auf ihr Geschäft aufmerksam geworden.

Dies sei auch ihren Kollegen in der Fußgängerzone zu verdanken. Denn Mayer ist überzeugt: „Wir brauchen uns alle gegenseitig. Wenn es eine größere Vielfalt an Geschäften gibt, kommen auch mehr Menschen und entdecken so neue Betriebe“.

Zweiter Standort folgt
Dank der Förderung ist es ihr nun möglich, direkt gegenüber von ihrem jetzigen Standort in der Hauptstraße 7 ein weiteres Geschäft für nachhaltige Kindermöbel und Spielwaren zu eröffnen. „Der Innenstadtbonus ist ein extremer Mutmacher. Eine Geschäftsidee hat man vielleicht schnell, aber nur mit der richtigen Unterstützung kann diese auch umgesetzt werden“, so die Unternehmerin.

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