Angeblicher Notfall

45.000 Euro an dreiste Betrüger überwiesen

45.000 Eruo knöpften Betrüger einem 46-Jährigem aus Marchtrenk ab. Als Druckmittel nahmen sie den Bruder ihres Opfers, welcher angeblich in Serbien inhaftiert wurde und unter schweren gesundheitlichen Problemen leide. 

Ein 26-jähriger bosnischer Staatsbürger täuschte gegenüber einem 46-Jährigen aus dem Bezirk Wels-Land vor, er sei der Leiter der Kriminalabteilung der „Bosnischen Botschaft“ in Serbien und möchte den in Serbien aufhältigen Bruder des 46-Jährigen aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme, bevorstehenden Operationen, ärztlichen Behandlungen und Medikamentenversorgung, angeblicher Inhaftierung, Verwahrlosung und Mittellosigkeit, Hilfe leisten. Der 46-Jährige nahm sich zwei Bankkredite und investierte sein Eigenkapital, um seinen angeblich in Not geratenen 48-jährigen Bruder finanziell zu helfen.

Die Geldanweisungen von Österreich nach Serbien erfolgten per Geldtransferfirmen. Die Geldanweisungen wurden in Serbien von einem unbekannten Täter in bar behoben.

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Sonntag, 13. Juni 2021
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