3 km „Sperrzone“

Amerikanische Faulbrut: Bienen in „Quarantäne“

Burgenland
05.06.2021 06:19
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone
In Neustift trat in einem Bienenstock Mitte Mai die „amerikanische Faulbrut“ auf. Nach dem Verdacht des Imkers nahm ein Sachverständiger eine Probe, diese wurde zur Analyse eingesandt. Nach Bestätigung der Seuche gibt es eine Sperrzone von drei Kilometern.

Von diesem Sperrkreis rund um den befallenen Bienenstock betroffen sind Wiesen, Forchtenstein und Mattersburg. Alle sich im Radius von drei Kilometern befindlichen Bienenstandorte werden auf Krankheitsanzeichen überprüft.

Außerdem stehen sie sozusagen „unter Quarantäne“. Bienenstöcke dürfen nur mit Bewilligung der Behörde in die Zone gebracht werden, jene die drinnen sind, bleiben das für den Moment.

Noch etwa sechs Wochen wird diese „Quarantäne“ für die Bienen bestehen bleiben. Kommen innerhalb von zwei Monaten keine neuen Fälle dazu, gibt es eine neuerliche Überprüfung.

Wird der Bienenstand dann als seuchenfrei festgestellt, werden die Sperrmaßnahmen aufgehoben. Bereits 2019 gab es im Bezirk Mattersburg Fälle der amerikanischen Faulbrut.

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