02.06.2021 17:15 |

Fallzahlen sinken

Tendenz der Corona-Ampel geht zu Gelb-Grün

Die Corona-Fallzahlen in Österreich gehen weiter nach unten. Mittlerweile befinden sich mit dem Burgenland und Salzburg im Bereich des „geringen Risikos“, was einer Einstufung in der neuen gelb-grünen Ampelzone entspricht. Auch Kärnten nähert sich diesem Bereich. Hohes Risiko (orange) gibt es in Tirol und Vorarlberg, das unverändert mit Abstand die schlechtesten Zahlen hat. Der Rest des Landes ist gelb eingefärbt, hier herrscht mittleres Risiko.

Vergangene Woche hatte man die Kriterien für die Farbgebung verändert, womit es jetzt schon fünf Farben auf der Ampel gibt. Neu ist die Kategorie für sehr geringes Risiko, die bis zu fünf Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner reicht - Farbe Grün. So gering ist das Risiko aber noch nirgendwo.

Das Burgenland mit einer Wochen-Inzidenz von 21,4 und einer risikoadjustierten Bilanz von 16,4 dürfte fix wieder auf geringes Risiko, also gelb-grün geschaltet werden. Salzburg ist nun ebenfalls in beiden Kategorien unter der Grenzmarke 25. Laut Informationen der APA soll es auch gelb-grün gefärbt werden. Kärnten liegt zumindest in der risikoadjustierten Zählung unter 25. Diese berücksichtigt auch andere Faktoren wie Alter der Patienten und die Zahl der Tests.

Vorarlberg bleibt orange
Außer den zwei westlichsten Bundesländern fallen alle anderen in den Bereich des mittleren Risikos, werden also gelb ausgewiesen. Während Tirol immerhin bei der risikoadjustierten Bilanz gelb ist, bleibt Vorarlberg mit einer Wocheninzidenz von 87,4 und einer risikoadjustierten von 71,9 im Bereich des hohen Risikos, also orange. Der 14-Tage-Trend geht in allen Ländern abwärts.

Schlechteste Inzidenz im Bezirk Imst
In elf Bezirken bzw. Regionen gingen die Zahlen in den vergangenen Wochen nach oben, teils aber aufgrund von davor extrem niedrigen Zahlen. Mit Abstand die schlechteste Inzidenz hat der Bezirk Imst mit 243, gefolgt von Dornbirn mit 122. Keine Infektionen gab es in Rust und in Reutte.

Belegung von Intensivbetten im einstelligen Prozentbereich
Beruhigend ist die Situation an den Intensivstationen, wo mit Ausnahme von Burgenland und Niederösterreich die Belegung im einstelligen Prozentbereich ist. Nur sieben Prozent der Neuinfektionen betreffen die Über-65-Jährigen.

Wiener testen am häufigsten
Bezogen auf die Einwohnerzahl wird aktuell in der Steiermark und in Wien am meisten getestet. Etwas zurück hängen Oberösterreich, Kärnten, Tirol und Niederösterreich. Die Positivrate der Tests liegt bei nur noch 0,1 Prozent, in Salzburg, dem Burgenland, Wien und der Steiermark sogar darunter.

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