Steiermark & Kärnten

Klarer Schulterschluss gegen das Risiko-AKW Krsko

Kärnten
02.06.2021 09:30

Die kritischen „Krone“-Berichte rund um das Risiko-Kernkraftwerk Krško in unserer Nachbarschaft in Slowenien haben jetzt auch die Politik wachgerüttelt: Mit so deutlichen Worten wie noch nie, schlagen die Umweltlandesräte von Kärnten und der Steiermark jetzt Alarm und fordern gemeinsam als Allianz das Aus des Risiko-AKW im Erdbebengebiet: „Eine lebensbedrohliche Gefahr!“

„Das Kraftwerk stellt eine lebensbedrohliche Gefahr dar“, schlagen Kärntens Umweltlandesrätin Sara Schaar und ihre steirische Amtskollegin Ursula Lackner in einem Brief an den slowenischen Umweltminister Andrej Vizjak Alarm! Zuletzt hätten schwere Erdbeben in der Region im im März, Juli und Dezember 2020 gravierend das große Sicherheitsrisiko aufgezeigt.

Betrieb soll gestoppt werden
„Diese Erdbeben wie auch die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima mit ihren massiven Auswirkungen auf die Bevölkerung und die Umwelt haben zur Folge, dass sich unsere immanenten Sorgen zu großer Angst entwickelt haben“, heißt es in dem der „Krone“ vorliegenden Schreiben. Die Anti-Krško-Allianz appelliert, „von der Laufzeitverlängerung des AKW abzusehen und stattdessen den Betrieb so rasch wie möglich zu stoppen.“

„Krone“ und Umweltschützer auf Lokalaugenschein im AKW. (Bild: Rojsek-Wiedergut Uta)
„Krone“ und Umweltschützer auf Lokalaugenschein im AKW.

Wie mehrfach berichtet, soll der bereits altersschwache Meiler aus 1981 trotz großer Proteste und Störfällen noch 40 Jahre weiter laufen. Das Genehmigungsverfahren dafür ist bereits voll im Gange. Die rot-weiß-rote Polit-Intervention kommt also reichlich spät.

Thomas Leitner
Thomas Leitner
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