Wie schon im Vorjahr

3 Millionen für Museen, weil Linz AG nicht spendet

Im Sinne von Kunst und Kultur muss wieder einmal die Stadt herhalten. Weil die Linz AG coronabedingt – wie schon im Vorjahr – ihre sonst übliche Drei-Millionen-Euro-Spende nicht an die Museen überweisen konnte, springt man mit einer stattlichen Millionenspritze ein. Für FP-Stadtvize Markus Hein ein Unding.

„Die finanzielle Basisabgeltung der Stadt sowie die Spende der Linz AG gewährleisten eine längerfristige kulturpolitische Absicherung des Museums“ – so steht’s geschrieben auf der Lentos-Internetseite.

Stadt muss einspringen
‘Darum sorgt der Umstand, dass die Linz-AG-Spende erneut ausfiel und die Stadt einspringen muss, wieder für mächtig Unmut. FP-Stadtvize Markus Hein tobt: „Man muss sich endlich einmal eingestehen, dass man sich das kulturelle ,Randgruppenangebot‘ einfach nicht leisten kann.“ Bereits 2015 vertrat der Freiheitliche diese Ansicht, als bekannt wurde, dass pro Kalendertag im Durchschnitt nur 17 Personen im Lentos und im Nordico gar nur 4,6 vollzahlende Besucher gezählt wurden. Hein: „Damals musste die Stadt – also der Steuerzahler – pro Besucher rund 62 Euro zuschießen. Auch wenn Museen naturgemäß keine ,Goldgrube‘ sind, ist das viel zuviel.“

Neue Erhebung
Nun verlangt der FP-Stadtvize eine neue Erhebung der Zahlen – natürlich aus Vor-Corona-Zeiten. Sein Vorschlag vom vergangenen Jahr bleibt übrigens aufrecht. „Im Sinne von ,Kunst und Spiele‘ wäre das Lentos ein idealer Casino-Standort“, so Hein.

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Donnerstag, 21. Oktober 2021
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