Kampf um Werk in Steyr

Nach Wolf sind auch seine Nebenbuhler zurück

Mit der Ankündigung von Sigi Wolf, wieder im Rennen um das MAN-Werk in Steyr zu sein, kommt in den Kampf um die Zukunft des Standorts nun doch wieder Bewegung. Jetzt darf nämlich auch das unter dem Namen „Green Mobility Center Steyr“ gebildete Konsortium um Gerald Ganzger an den Verhandlungstisch...

MAN pochte bis zuletzt darauf, dass Sigi Wolfs Pläne die einzige Chance seien, dem Standort in Steyr eine Perspektive zu geben. Nun geht offenbar aber nicht nur die Tür für Wolf wieder auf. Hatte der Ex-Magna-Chef verraten, dass er nun mit allen Mitarbeitern Gespräche führen will, um doch noch eine Lösung zu erzielen, meldete sich gestern auch Gerald Ganzger zu Wort.

Der Anwalt ist Sprecher des Konsortiums, das sich unter dem Namen „Green Mobility Center Steyr“ gebildet hat. Ganzger berichtet, dass die Gruppe eine Vertraulichkeitserklärung zur Aufnahme weiterer Gespräche mit dem Lkw-Hersteller abgeschlossen hat. „Wir sind an den eingeleiteten konstruktiven, vertraulichen Gesprächen sehr interessiert“, betont Ganzger.

Bei Landeshauptmann und Landesrat angeklopft
Parallel dazu bemüht man sich auch um einen Termin bei Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner. Mit Beratern von Deloitte arbeitet das Konsortium an der finalen Version des Konzepts, das nach Ablauf der Exklusivitätsfrist, die MAN mit Sigi Wolf hat, an den Konzern übermittelt wird.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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