30.04.2021 06:00 |

Versicherung geklagt

Treichl-Villa abgebrannt: Witwe fordert Millionen

Der mysteriöse Feuerspuk rund um den englischen Landsitz des in der Schweiz ertrunkenen Bankers Michael Treichl ist nicht vorbei! Die „Daily Mail“ will wissen, dass Witwe Emma in London von der Versicherung 38 Millionen Pfund einklagen will. Wie berichtet, wurde das 500 Jahre alte Parnham House 2017 abgefackelt.
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Der Erwerb von Parnham House in der Grafschaft Dorset hatte das Bankerpaar gleichsam in den englischen Landadelsstand erhoben. Doch im April 2017 ging dieser Traum in Flammen auf. Treichl wurde von der britischen Polizei verhört, doch ehe es zur Anklage kam, ertrank der 69-Jährige im Genfer See. Vor seinem Tod – so geht aus den der „Daily Mail“ zugänglichen Gerichtsakten hervor – gestand Treichl angeblich seiner Ehefrau Emma, das Feuer selbst gelegt zu haben.

Die Witwe (58) - ein ehemaliges „Vogue“-Topmodel - soll die Chubb European Group SE erst 2019 von der Tat informiert haben. Dennoch fordert sie von der Versicherung (die Emma Treichl ihrerseits klagt) mehr als 43,7 Millionen Euro. Die einstige Hausherrin von Parham House inkludiert in diese Summe auch etwa 108.000 Euro für Schmuck und Antiquitäten, die ein Raub der Flammen wurden.

Der „brandheiße“ Fall ist jetzt beim High Court of Justice anhängig. Treichl argumentiert damit, nichts mit der eigentlichen Brandstiftung zu tun gehabt zu haben.

Mark Perry
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