28.04.2021 07:55 |

Schnelles Reagieren

„Modellregion“ Vbg: Wallner verteidigt Fortführung

„Starrer Blick auf Inzidenz“ reicht laut Landeshauptmann Markus Wallner nicht, ein „schnelles Reagieren“ in den Regionen soll die „Modellregion“ Vorarlberg weiterhin sichern.

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Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt für Vorarlberg derzeit bei knapp 240 - österreichweit der höchste Wert. Der „starre Blick“ auf die Inzidenz alleine reiche aber nicht aus, erklärte Landeshauptmann Wallner, um die Situation eines Bundeslandes wirklich einschätzen zu können. Wesentlich sei auch die Lage in den Spitälern, insbesondere auf den Intensivstationen. Und dort ist die Situation derzeit mit acht Corona-Patienten ruhig. Noch ruhiger als in der Vorwoche.

Regionale Cluster-Eindämmung
Anstatt die Modellregion Vorarlberg also wegen der hohen Inzidenz als gescheitert zu betrachten, erinnert Wallner daran, dass in keinem Bundesland Österreichs so viel getestet wird wie hier. Folglich seien die Inzidenzwerte der anderen Bundesländer zu hinterfragen. Darüber hinaus will die Landesregierung weiterhin konsequent auf eine regionale Cluster-Eindämmung setzen - wie derzeit in Lustenau und im Bregenzerwald -, anstatt ganz Vorarlberg wieder „zuzusperren“.

Risikobereich: Private Treffen
Als größten Risikobereich machte er private Treffen aus; er rief die Bevölkerung erneut auf, nicht zu denken, die Pandemie sei bereits vorbei. Im Gasthaus sei durch die Sitzplätze das Einhalten des Mindestabstands gewährleistet, was etwa bei Gesprächen im Freien in den Ortszentren nicht der Fall sei, so der Landeshauptmann. Außerdem sei die Frage nach der Schließung der Gastronomie immer auch eine wirtschaftliche Entscheidung: Man wolle keinen Betrieb zum Zusperren zwingen, wenn es aus gesundheitlicher Sicht nicht unbedingt nötig sei. 

 Vorarlberg-Krone
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