Nach Unfall

„Krone“ brachte Überlebende und Retter zusammen

Dem Tod von der Schippe sprang Christina L. aus Steinbach/A. mit Hilfe von zwei Schutzengeln aus dem Burgenland. Sie retteten die 66-Jährige nach einem Unfall vorm Ertrinken. Die „Krone“ brachte Retter und Überlebende zusammen, die Freude bei allen war riesig. „Ich könnte die ganze Welt umarmen“, sagt Christina L.
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„Eigentlich hätten wir einen anderen Heimweg vorgehabt, haben uns dann aber umentschieden. Wir wollten noch die Seen genießen, die gibt es bei uns im Burgenland nicht“, kann David Stifter, einer der Retter, über den actionreichen Einsatz lachen. Gemeinsam mit seinem Kollegen René Walter war er am Rückweg von einer Montage in Weyregg. Plötzlich sahen sie im Taferlklaussee den am Dach liegenden Wagen.

Unfallopfer hing 15 Minuten kopfüber im Auto
„Wir haben gehofft, dass da niemand drin ist, dem war aber nicht so. Irgendwie hat mein Kollege die Hintertür öffnen können, ich hab’ dann ein Stanleymesser geholt“, schildert Stifter, der selbst bis zu den Oberschenkeln im eiskalten See stand. Christina L. war zu dem Zeitpunkt schon 15 Minuten kopfüber in dem Wrack gefangen. „Ich bekam den Gurt einfach nicht auf“, war L. der Verzweiflung nahe. Ihre Haare waren bereits im Wasser.„Ich hab’ dann das Auto gegen weiteres Abrutschen gesichert, René ist in den Wagen geklettert und hat den Gurt durchgeschnitten. Gemeinsam zogen wir die Frau durch die Hintertüre raus“, so der bescheidene Lebensretter.

Bescheidene Schutzengel
Nachdem das Duo die unverletzte Frau anderen Zeugen übergeben hatte, fuhr es heim – „wir hatten noch fünf Stunden Fahrt vor uns“ – ohne Daten auszutauschen. Christina L. ließ das keine Ruhe, bekam auch von der „Krone“ Hilfe bei der Suche nach ihren Schutzengeln – mit Erfolg!

Ich würde sie gerne umarmen“
Sonntagvormittag konnte die „Krone“ den Kontakt herstellen. „Ich würde sie gerne umarmen, ohne sie würde ich nicht mehr leben. Ich bin von der Hölle ins Paradies“, ist die Freude bei Christina L. riesig. Auch die Helfer sind stolz: „Wir waren erleichtert, nachdem wir sie befreit hatten. Zum Glück ist nichts Schlimmes passiert.“

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