04.04.2021 14:35 |

Schmeißt er bald hin?

Vettel: Jetzt kämpft er mit böser Kritik-Welle

Vielleicht nützt Sebastian Vettel die Pause an diesem Wochenende für die mentale Vorbereitung auf den nächsten Grand Prix. Kritiken sollte er besser nicht lesen. Denn die gehen mit ihm hart ins Gericht. Es rollt nach dem verpatzten Auftakt eine regelrechte Kritik-Welle auf den Heppenheimer zu.

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Dabei ist es nicht nur er, der sich mit dem Aston Martin schwertut. Auch Teamkollege Lance Stroll konnte nicht wirklich überzeugen. Er wurde schließlich 10. Doch der Sohn des Teambesitzers war nach dem Rennen nicht unzufrieden, sah auch viel Positives. Bei Vettel hingegen schaute es ganz anders aus. Bei allen Notenverteilungen war nur der Russe Nikita Masepin schlechter als der vierfache Weltmeister.

Experten wie David Coulthard vermuteten zuletzt sogar, dass Vettel nur zu Aston Martin geholt wurde, um dem Stroll-Sohn ein Erfolgserlebnis im teaminternen Kampf zu sichern. „Ich frage mich, ob nicht eine Marke aufgebaut werden soll. Nicht unbedingt Aston Martin, sondern Lance Stroll“, sagte der Schotte. Diese Meinung brachte ihm von anderen Experten viel Kritik ein.

Hülkenberg als Konkurrent?
Aber auch die anderen Experten verschonen den Deutschen nicht: Ralf Schumacher fragte: “Warum macht er die gleichen dummen Fehler immer wieder? Sie sind nicht mehr erklärbar.“ Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone meinte der Schweizer Tageszeitung „Blick“ gegegnüber: “Ich bin einfach enttäuscht und weiß nicht, was ich sagen soll. Seltsam nur, dass Mercedes und Aston Martin miteinander Nico Hülkenberg offiziell als ihren Ersatzfahrer bekannt gaben“. Und Ecclestone soll ein Freund von Vettel sein...

Doch damit nicht genug, auch aus seinem Ex-Team Ferrari kam eine Bemerkung, die wohl wehtat: „Endlich haben wir zwei Fahrer, auf die wir uns verlassen können!“, sagte Teamchef Mattia Binotto. Und noch ein Auszug aus dem Coulthard-Podcast: „Wenn Stroll das mit Seb macht, was Charles [Leclerc] mit Seb gemacht hat, dann sehe ich nicht, wie er die Saison zu Ende fahren kann.“ Auch Gerhard Berger sieht wenig Fortschritt bei ihm „Vettel ist einfach nicht frei und entspannt genug“ und Helmut Marko hätte an seiner Stelle ein Jahr Pause gemacht.

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