04.04.2021 09:51 |

Die Lage zu Ostern

Starker Anstieg bei Zahl der Intensivpatienten

Nach Tagen mit einer leicht rückläufigen Zahl an Hospitalisierungen hat es nun einen starken Anstieg bei der Zahl der Corona-Intensivpatienten gegeben. Am Ostersonntag (Stand 9.30 Uhr) mussten im Vergleich zum Vortag 23 Patienten mehr auf Intensivstationen in Österreich betreut werden, 17 davon alleine in Wien. 2743 Corona-Neuinfektionen wurden zudem in den vergangenen 24 Stunden verzeichnet. Vor einer Woche waren es 2679 gewesen.

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden in Niederösterreich 761 Neuinfektionen gemeldet, in Wien 528, in Oberösterreich 425 und in der Steiermark 403. Tirol verzeichnete 194 neue Fälle, Kärnten 181, Salzburg 116, das Burgenland 70 und Vorarlberg 65.

Während seit gestern sieben Patienten weniger auf Normalstationen im Land betreut werden mussten, ist der Zuwachs auf den Intensivstationen sehr hoch und macht die Lage gerade in Wien überaus prekär. In der Bundeshauptstadt kamen allein 17 Intensivpatienten hinzu, österreichweit waren es insgesamt 23. Aktuell müssen damit 554 Menschen aufgrund einer Coronavirus-Infektion intensivmedizinisch betreut werden. Insgesamt befinden sich österreichweit 2213 Patienten in Spitälern.

Innerhalb der vergangenen starben zudem 15 weitere Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus, insgesamt damit bisher 9449 in Österreich.

Warum die Zahlen auseinandergehen können
Der Krisenstab des Innenministeriums gibt einmal täglich die aktuellen Zahlen zur Corona-Lage in Österreich bekannt - diese finden Sie kompakt zusammengefasst im Text (oben). Das Gesundheitsministerium hingegen aktualisiert seine Daten laufend öffentlich - diese Werte können Sie detailliert den Grafiken (unten) entnehmen.

Alle aktuellen Top-Storys rund um das Thema „Coronavirus-Pandemie“ finden Sie gesammelt auf krone.at/coronavirus.

Ich habe Symptome - was soll ich jetzt tun?
Wer grippeähnliche Symptome verspürt oder Kontakt zu einem mit dem Coronavirus Infizierten hatte oder gehabt haben könnte, könnte selbst mit dem neuartigen Virus SARS-CoV-2 infiziert sein. Hat man diesen Verdacht, gilt: Bitte suchen Sie nicht selbsttätig einen Arzt oder eine Spitalsambulanz auf, sondern rufen Sie unter der Nummer 1450 - der Gesundheitshotline - an und klären Sie dort weitere Schritte ab. Diese Nummer ist rund um die Uhr erreichbar.

Christine Steinmetz
Christine Steinmetz
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