01.04.2021 09:46 |

„;l;;gmlxzssaw“

Tweet der US-Atombehörde sorgte für Aufregung

Eine kryptische via Kurznachrichtendienst Twitter verbreitete Nachricht sorgte am Wochenende für Aufregung. Der offizielle Account der US-Atombehörde verbreitete die unverständliche Nachricht „;l;;gmlxzssaw“ und sorgte damit für Verwirrung. Dahinter steckt aber keine versehentliche Veröffentlichung von Atom-Codes, sondern vielmehr ein Kleinkind, das mit dem Notebook seines Vaters gespielt hatte.

Die veröffentlichte Nachricht sorgte für Trubel bei Nutzerinnen und Nutzern auf Twitter. Da die US-Behörde für die Sicherung der amerikanischen Atomwaffen zuständig ist, mutmaßten einzelne Nutzer scherzhaft, dass die Behörde wohl gehackt worden und die Buchstabenfolge der Code für den Abschuss von Atomwaffen sei.

Computer kurz aus den Augen gelassen
Wie es zur Zeichenfolge „;l;;gmlxzssaw“ gekommen ist, lässt sich aber recht banal erklären: Das Kleinkind des Social-Media-Betreuers hatte sich auf dem Twitter-Account der U.S. Strategic Command ausgetobt, wie gegenüber der Nachrichtenseite „Daily Dot“ bestätigt wurde.

Der Manager, der momentan wie viele andere auch vom Homeoffice aus arbeitet, habe seinen Computer kurzzeitig unbeaufsichtigt und das Twitter-Profil der Behörde geöffnet gelassen. Sein kleines Kind habe dies ausgenutzt und sich kurzerhand an der Tastatur verwirklicht.

„Kein Hacking-Vorfall“
Nur wenige Minuten später wurde der Tweet gelöscht, die Atombehörde entschuldigte sich und bat die Nutzer, den vorherigen Beitrag „zu ignorieren“. Sie betonte weiter, dass der Tweet nicht das Ergebnis eines Hacking-Vorfalls war. „Es ist absolut nichts Schändliches passiert, das heißt kein Hacking unseres Twitter-Accounts“, hieß es in der Antwort weiter. Zuvor hatten sogar Anhänger von QAnon den Tweet verwendet, um ihre Verschwörungstheorie zu unterstützen.

Stephan Brodicky
Stephan Brodicky
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