16.03.2021 06:00 |

Am Wiener Gürtel

Klinikmüll in Parkanlage sorgt für Kopfschütteln

Müll in Parks und Erholungsanlagen ist stets ein Ärgernis. Der Mist, der jedoch kürzlich am Mariahilfer Gürtel in Wien die Gemüter erregte, ist noch dazu heikel. Es handelt sich um Abfall aus einer Klinik. Deren Betreiber hat „religiöse Fanatiker“ als Rowdys in Verdacht.

Verärgert ließ ein anonymer Tippgeber die Fotos der „Krone“ zukommen. Sie zeigen blutige Tupfer, Spritzen (ohne Nadeln), Medikamentenverpackungen. Gefunden haben will er sie bei einem Spaziergang am Mariahilfer Gürtel. Zwar veranlasste das Magistrat die Entsorgung – dennoch erhitzt der Müll die Gemüter. Die Spur führt zu einer Klinik unweit des „Tatortes“. Auf „Krone“-Anfrage bestätigte der Betreiber, es könnte sich um Institutsabfälle handeln.

Verdächtigt werden Fundamentalisten, die die Säcke aus dem Müllraum stahlen. Nun dürfte es zu beidseitigen Anzeigen kommen. Man werde von Klinikseite aber alles unternehmen, dass so etwas nicht mehr vorkomme.

Stefan Steinkogler
Stefan Steinkogler
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