hali geht in Offensive

Büromöbelhersteller stößt die Tür zum Wohnen auf

Homeoffice und die Unsicherheit machten Büro-Immobilien zu Ladenhütern, auch an den Ausstattern der Arbeitsplätze geht das nicht spurlos vorbei. Seit Anfang Jänner ist Büromöbelhersteller hali in Kurzarbeit. Mit einem eigenen Onlineshop stemmen sich die Eferdinger nun gegen die Konkurrenz von Ikea, Amazon und Co.

Insgesamt 18 verschiedene Einrichtungsgegenstände umfasst der hali-Onlineshop aktuell: vom Sitz-Steh-Tisch über den Rollcontainer bis zum Bürosessel. Dazu gibt’s noch einen zweiten Bereich, in dem Firmenkunden bei den Eferdingern eine Online-Beratung samt Planung digital buchen können. „Wir wollen mit dem Angebot neue Zielgruppen ansprechen“, sagt Geschäftsführer Manfred Huber.

Weniger Leiharbeitskräfte
Seit Anfang Jänner ist die Belegschaft des Büromöbelherstellers in Kurzarbeit. Die andauernde Corona-Ausnahmesituation und die damit verbundene Unsicherheit sowie vermehrtes Homeoffice zeigen Wirkung. Die Zahl der Leiharbeitskräfte wurde reduziert, bei den Stammkräften konnte ein Abbau durch Maßnahmen wie Alters- und Bildungsteilzeit, Bildungskarenz und Stundenreduktion verhindert werden, heißt es.

Ergonomie ist wichtig
Mit der Produktion von Möbelteilen für Handwerker entstand ein neues Geschäftsfeld. Dazu stößt das Unternehmen mit einem neuen Drehtürenschrank die Tür verstärkt Richtung Wohnbereich auf. „Arbeits- und Wohn-Welt verschwimmen immer mehr: Die Menschen wollen und sollen sich auch im Büro wohlfühlen, um dort produktiv zu sein. Dabei darf aber der Fokus auf Ergonomie nicht verloren gehen“, sagt Huber. Das Produktsortiment der Oberösterreicher war rasch nach Ausbrechen der Situation um ein Homeoffice-Starterpaket erweitert worden.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Samstag, 27. Februar 2021
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