17.02.2021 08:44 |

Tausende kontaktiert

Hochrisikogruppe wird ab heute in Wien geimpft

Ab Mittwoch werden in Wien nun auch Personen über 80, Personen der Risikogruppe und Menschen mit Behinderungen gegen das Coronavirus geimpft. Auch Mitarbeiter sogenannter hochexponierter Bereiche kommen ab jetzt an die Reihe. Zudem öffnen auch die ersten Corona-Impfzentren in der Bundeshauptstadt ihre Pforten.

Der Corona-Impfplan ändert sich stetig, da er abhängig von den zugesagten Liefermengen der Impfstoffe ist. Aktuell sei man aber planmäßig unterwegs, hieß es aus dem Rathaus. Weiterhin wird in Pensionistenwohnhäusern und Altenheimen geimpft, ebenso auch bei den Rettungsdiensten sowie in Spitälern und in niedergelassenen Bereichen.

Einige Tausend Menschen bereits kontaktiert
Neu hinzu kommen nun ab Mittwoch etwa Senioren über 80 sowie Menschen aus der Hochrisikogruppe. Bislang wurden einige Tausend Menschen, die sich auf der Vormerkplattform angemeldeten hatten, absteigend nach Alter kontaktiert, hieß es. In der kommenden Woche wird zudem mit der Impfung von Menschen begonnen, die zu Hause gepflegt werden. Laut aktuellem Stand haben sich mehr als 504.000 Menschen auf der Vormerkplattform für eine Corona-Impfung registriert. Mehr als 94.000 haben bereits eine erste Impfdosis erhalten, mehr als 35.000 bereits den zweiten Piks.

Zwei Impfzentren in Wien eröffnet
Die Injektionen werden dabei hauptsächlich in zwei neuen Corona-Impfzentren gesetzt, die ab Mittwoch geöffnet sind. Diese befinden sich in der Gasgasse 7-9 in Rudolfsheim-Fünfhaus und am Schrödingerplatz in der Donaustadt. Bei den Standorten handelt es sich um eine bereits bestehende Impfstelle, wo zuvor Influenza-Impfungen verabreicht wurden, sowie um ein Magistratisches Bezirksamt. Die Öffnung weiterer derartiger Impfzentren sind in den kommenden Wochen geplant, hieß es.

Auch zur Lieferproblematik rund um die beiden Impfseren von Biontech/Pfizer und Moderna äußerte sich das Rathaus und erklärte gegenüber der APA: „Bedauerlicherweise zeichnet sich immer noch keine wesentliche Steigerung bei den Impfdosen ab, weshalb bei Personen über 65 Jahren weiter nach Plan geimpft wird und vorerst keine weitere Beschleunigung zu erwarten ist.“

Empfehlung: Besser impfen als abwarten
Hinsichtlich des Impfstoffes von AstraZeneca wurde zudem erklärt, dass dieser gegen sämtliche derzeit in Wien verbreiteten Coronavirus-Varianten wirke, eine Impfung deshalb „mit allen derzeit verfügbaren Impfstoffen ausdrücklich empfohlen“ werde. Abzuwarten, bis andere Impfstoffe verfügbar seien, berge das Risiko in dieser Zeit im schlimmsten Fall schwer zu erkranken.

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