17.01.2021 14:41 |

Neue Lockdown-Regel

FFP2-Masken: Alle Infos zu Tragepflicht und Kauf

Die Maßnahmen zur Verschärfung des Corona-Lockdowns in Österreich umfassen auch den verpflichtenden Umstieg auf FFP2-Masken in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens. Wo man die höherwertigen Masken nun genau tragen muss und wo diese erhältlich sind, lesen Sie hier.

  • Wann und wo muss ich eine FFP2-Maske tragen?
    Das Tragen einer FFP2-Maske ist ab dem 25. Jänner im Handel - also zunächst beim Einkaufen im Supermarkt, Apotheken oder auch Tankstellen - verpflichtend. Außerdem muss ab 25. Jänner in allen öffentlichen Verkehrsmitteln eine FFP2-Maske getragen werden.
  • Wenn der Handel sowie körpernahe Dienstleister und Museen ab 8. Februar wieder öffnen, wird auch hier das Tragen von FFP2-Masken verpflichtend sein.
  • Wo sind FFP2-Masken erhältlich?
    FFP2-Masken waren bislang jedenfalls in Apotheken erhältlich. Demnächst werden sie aber auch in Supermärkten zum Selbstkostenpreis angeboten werden. Dieser „wird wirklich gering sein“, so Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Sonntag. Je mehr die Supermärkte bestellen, desto geringer werde der Preis ausfallen (siehe auch unten).
  • Ich stehe finanziell auf wackeligen Beinen. Muss ich die FFP2-Masken trotzdem selbst bezahlen?
    Für Einkommensschwache werden FFP2-Masken gratis zur Verfügung gestellt. Details sollen bis kommenden Mittwoch fixiert werden.
  • Gilt die Pflicht auch für Kinder?
    Für kleine Kinder nicht, sagte Anschober. Für Kinder ab sechs Jahren gelte weiterhin die Pflicht zum Mund-Nasen-Schutz, Jugendliche ab 14 Jahren werden wohl künftig FFP2-Masken tragen müssen. Die Details soll die in den nächsten Tagen erwartete Verordnung klären.

Handelsunternehmen: Preis steht erst nach Beschaffung fest
Vertreter von Spar, Lidl, Hofer und Rewe bestätigten am Sonntag, dass die Bestellung der FFP2-Masken, die in den Supermärkten zum Selbstkostenpreis abgegeben werden, bereits im Laufen sei. Zwar haben viele Unternehmen solche Masken bereits im Sortiment, doch nun würden zahlreiche mehr benötigt und der Preis damit sinken. Wie hoch er schlussendlich sein wird, ist noch offen. Das hänge von den Beschaffungskosten ab, betonte man. Bei Lidl hieß es, dass man dort „bis Ende nächster Woche eine Million Masken anbieten können sollte“.

Es gibt verschiedene Bezugsquellen, jeder Konzern hat seine Lieferanten. Diese werden nun allesamt kontaktiert. Die großen Mengen aufzustellen sei schwierig, aber möglich, sagte ein Branchenkenner zur APA. Es gibt trotzdem einige Unwägbarkeiten. So könnten sich die Selbstkostenpreise für die Kunden womöglich im Verlauf auch ändern. Hohe Nachfrage steigert bekanntlich den Preis. Auch könnten womöglich nicht alle angeforderten Mengen tatsächlich geliefert werden, hieß es.

Übrigens: Forscher haben Empfehlungen herausgegeben, wie man FFP2-Masken für den privaten Gebrauch mehrmals verwenden kann, ohne dass Hygiene und Wirksamkeit leiden.

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