11.01.2021 16:56 |

Schon 2,4 Mio. Dosen

Premier Johnson drückt beim Impfen auf die Tube

Der britische Premier Boris Johnson hat am Montag eine Impfstraße in der englischen Stadt Bristol besucht und dabei darüber informiert, dass bisher etwa 2,4 Millionen Impfdosen verabreicht worden seien. Im Kampf gegen immer stärker ansteigende Corona-Fallzahlen will die britische Regierung nun das Tempo seines Impfprogramms deutlich erhöhen.

„Jetzt ist der Moment für höchste Wachsamkeit, maximale Einhaltung der Regeln“, sagte Johnson. In Großbritannien werden zunächst so viele Erstimpfungen wie möglich verabreicht, die zweite Dosis soll innerhalb von zwölf Wochen folgen.

Sieben große Impfzentren nahmen Betrieb auf
In England nahmen am Montag sieben große Impfzentren ihren Betrieb auf, weitere sollten im Laufe der Woche folgen. Bis Mitte Februar sollen die 15 Millionen am stärksten gefährdeten Bürger Großbritanniens eine Impfung angeboten bekommen haben.

Weitere Verschärfungen möglich
Weil die Fallzahlen trotz des derzeitigen harten Lockdowns bisher nicht sinken, wird in Regierungskreisen über eine Verschärfung der Regeln diskutiert. So könnten Berichten zufolge etwa die Maskenpflicht ausgeweitet oder Kindertagesstätten geschlossen werden. Außerdem soll die Polizei schärfer gegen Regelbrecher vorgehen.

„Schlimmste Wochen“ stehen Engländern bevor
Der medizinische Berater der britischen Regierung, Chris Whitty, sagte im BBC-Interview, die nächsten Wochen würden die „schlimmsten Wochen“ der Pandemie werden. Die Krankenhäuser - insbesondere in London - geraten an ihre Belastungsgrenzen, Krankenwagen müssten teilweise stundenlang warten, bis Patienten ein Bett bekommen.

Pro 100.000 Einwohner zählte Großbritannien in der vergangenen Woche mehr als 600 Neuinfektionen. Die Anzahl der Toten überstieg am Wochenende die Schwelle von 80.000.

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