05.01.2021 15:31 |

„Eigene Gesetze“?

Trotz Corona: Verstörendes Gedränge am Meiselmarkt

Szenen, die angesichts der weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen in Österreich äußerst verstörend wirken: Am Wiener Meiselmarkt in Rudolfsheim-Fünfhaus war am Dienstag gegen 13 Uhr regelrecht die Hölle los. Ein dichtes Gedränge herrschte dort, von der Einhaltung der Abstandregel war kaum etwas zu bemerken ...

„Hunderte Wiener Gastrobetriebe stehen am Abgrund, und dann solche Bilder“, zeigte sich der Wiener FPÖ-Gastro-Sprecher Dietmar Schwingenschrot entrüstet.

Am Meiselmarkt würden „offenbar eigene Gesetze herrschen“, kritisierte er angesichts der Menschenmengen, die sich dort auf engstem Raum tummelten.

Auch via Twitter posteten Besucher des Marktes Bilder: Auch diese zeigten ein sehr hohes Besucheraufkommen in beengten Verhältnissen. Die Maskenpflicht wurde dabei teilweise nicht eingehalten, ebenso wurde auf breiter Front der Mindestabstand unterschritten.

Markt im ehemaligen Wasserbehälter
Der Meiselmarkt ist ein Markt auf der Schmelz im 15. Wiener Gemeindebezirk. Er befindet sich gemeinsam mit der U-Bahn-Station Johnstraße in einem ehemaligen Wasserbehälter der Wiener Wasserversorgung. Namensgebend ist die angrenzende Meiselstraße, die nach dem Rudolfsheimer Ehrenbürger Johann Meisel benannt wurde.

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