04.01.2021 11:20 |

Statistik des ÖAMTC:

Jeder zweite getötete Radfahrer saß auf E-Bike

Alarmierende Statistik des ÖAMTC: Die Beschränkungen aufgrund von Corona hat 2020 zwar zu weniger Verkehr und einem Rückgang der Zahl der Todesfälle auf den Straßen geführt. Eine Ausnahme bildet die Gruppe der Radfahrenden. Hier kam es im Vergleich zu 2019 zu einer Zunahme von 33 auf 39 tödlich Verunglückten. Jeder zweite davon fuhr auf einem E-Bike.

„Viele Menschen sind 2020 von Öffis aufs Fahrrad umgestiegen. Und Daten von Zählstellen zeigen, dass insbesondere im Rahmen von Freizeitaktivitäten mehr Radler unterwegs waren“, erklärt ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé. Das erklärt auch den Anstieg an Fahrradunfällen.

Jeder neunte Tote auf Österreichs Straßen war Radfahrer und jeder zweite benutzte ein E-Bike. Nosé: "Das Durchschnittsalter der getöteten E-Biker lag bei 65 Jahren. Die Ursache: Durch die Hilfe des Elektromotors ist man viel schneller unterwegs, was leicht zu Kontrollverlust und Stürzen führen kann.

Training und Helm


Man braucht daher unbedingt Training. Um die Sicherheit für Radfahrende zu erhöhen, benötigt es zudem weitere Maßnahmen: „Eine bessere Trennung von den übrigen Verkehrsteilnehmern und sichere Querungsmöglichkeiten an Kreuzungen. Aber auch eine verstärkte Bewusstseinsbildung hinsichtlich der Gefahren von Ablenkungen, wie etwa durch die Nutzung von Smartphones“, ist so Nosé überzeugt.

Obwohl für erwachsene Radfahrer keine Helmpflicht besteht, empfiehlt der Mobilitätsclub jedoch, unbedingt einen Helm zu tragen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.
www.oeamtc.at

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