Unruhe am Friedhof

Kreuz entfernt: FPÖ ortet Kniefall vor Islam

Wien
31.12.2020 06:00
Umgestaltet wurde die Anatomie-Gedenkstätte auf dem Zentralfriedhof. Für Wirbel sorgt die Entfernung eines großen Holzkreuzes. „Es handelt sich um den nächsten Kniefall vor dem Islam“, wettert FPÖ-Stadtrat Dominik Nepp. Die Friedhöfe Wien verweisen auf die „interkonfessionelle Gestaltung“.

Die Gedenkstätte erinnert an Menschen, die ihren Körper der Wissenschaft vermacht haben. Wegen des Kreuzes gab es laut den Friedhöfen Wien immer wieder Beschwerden von Menschen anderer Religionen oder Nichtgläubigen. Da das Areal in die Jahre gekommen war, erfolgte eine Umgestaltung. Nun können etwa auch Namen von Verstorbenen eingraviert werden. „Die Gedenkstätte ist weiter für alle Religionen offen“, betont Friedhöfe-Sprecher Florian Keusch. Alle städtischen Friedhöfe seien „interkonfessionell“.

So sah die Gedenkstätte früher mit dem Holzkreuz aus. (Bild: FRIEDHOEFE WIEN GMBH / FLORIAN IVANIC)
So sah die Gedenkstätte früher mit dem Holzkreuz aus.

FPÖ-Stadtrat Nepp fordert trotzdem die Wiedererrichtung des Kreuzes: „Wir leben in einem christlichen Land und daher soll es auf einem solchen Friedhof auch ein sichtbares Zeichen darstellen.“

Philipp Wagner, Kronen Zeitung

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