
Österreicher teilt aus
Die Gedenkstätte erinnert an Menschen, die ihren Körper der Wissenschaft vermacht haben. Wegen des Kreuzes gab es laut den Friedhöfen Wien immer wieder Beschwerden von Menschen anderer Religionen oder Nichtgläubigen. Da das Areal in die Jahre gekommen war, erfolgte eine Umgestaltung. Nun können etwa auch Namen von Verstorbenen eingraviert werden. „Die Gedenkstätte ist weiter für alle Religionen offen“, betont Friedhöfe-Sprecher Florian Keusch. Alle städtischen Friedhöfe seien „interkonfessionell“.
FPÖ-Stadtrat Nepp fordert trotzdem die Wiedererrichtung des Kreuzes: „Wir leben in einem christlichen Land und daher soll es auf einem solchen Friedhof auch ein sichtbares Zeichen darstellen.“
Philipp Wagner, Kronen Zeitung
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