04.12.2020 15:09 |

Teilnahme freiwillig

Deutsche Regierung kündigte kostenlose Impfung an

In Deutschland werden nach Angaben der Regierung alle, die sich gegen Corona impfen lassen wollen, Anspruch auf eine kostenlose Vakzination erhalten. „Die Impfung wird kostenlos sein, egal ob und wie jemand versichert ist“, so ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Berlin. Am Freitag überschritt die Zahl der Corona-Patienten auf deutschen Intensivstationen erstmals die 4000er-Schwelle: 4011 Personen werden intensivmedizinisch behandelt, 31 mehr als am Vortag.

Regierungssprecher Steffen Seibert betonte, dass die Impfung freiwillig sein werde, und kündigte eine große Informationskampagne an. Jeder, „egal, ob und wie versichert“ könne das Angebot wahrnehmen. Pläne, Menschen dafür zu bezahlen, sich impfen zu lassen, gebe es nicht.

4011 Patienten auf Intensivstationen
Am 4. Dezember wurden in der Bundesrepublik laut Robert-Koch-Institut 23.449 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Mit 432 neuen Todesfällen binnen eines Tages wurde der dritthöchste Stand seit Beginn der Pandemie gemeldet. Der bisherige Höchstwert von 487 Todesfällen war am Mittwoch erreicht worden. Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen hat erstmals die Schwelle von 4000 überschritten: 4011 Menschen befinden sich aktuell in intensivmedizinischer Behandlung.

Der Teil-Lockdown wurde bis 10. Jänner verlängert. Ursprünglich waren die gegenwärtigen Auflagen bis 20. Dezember befristet gewesen.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).