25.11.2020 06:02 |

Russe verriet sich

Pädophiler (26) hielt Siebenjährigen im Keller

Es geschah auf dem Heimweg von der Schule! Dmitri Kopylow entführte einen Siebenjährigen aus dem russischen Dorf Gorki. 52 Tage lang wurde dieser in einem dunklen und kalten Keller eingesperrt. Laut Ermittlern missbrauchte der 26-Jährige den Buben.

Die Eltern gaben nie die Hoffnung auf, ihren Sohn lebend wiederzusehen. Sie sollten recht behalten: Nach 52 Tagen in den Fängen eines Pädophilen konnte die Polizei den Buben retten. Zuvor hatten Ermittler, Nachbarn und andere Bewohner nach dem Siebenjährigen gesucht. Niemand sah den Schüler, hörte oder beobachtete etwas Seltsames.

26-Jähriger schwärmte im Netz über seine Tat
Doch dann verriet sich der Kidnapper selbst. In illegalen Foren schrieb Kopylow, dass er einen Buben gefangen hält, und schwärmte mit anderen Pädophilen über seine Tat. Interpol entdeckte die Konversationen und meldete die Informationen der russischen Polizei.

Eine Spezialeinheit rückte an und zerstörte eine Stahltür und ein Fenster, um zum Verlies zu gelangen. Nach der Befreiung konnte der Bub seine Eltern wieder in die Arme nehmen. Doch welche mentalen Folgen die 52 Tage nach sich ziehen, ist noch unbekannt. Der Schüler und seine Eltern befinden sich in psychologischer Behandlung.

Kronen Zeitung

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