17.11.2020 10:01 |

24-Stunden-Vergleich

5984 Neuinfektionen, 58 weitere Todesopfer

5984 Neuinfektionen sind innerhalb der vergangenen 24 Stunden (Stand Dienstag 9.30 Uhr) österreichweit gemeldet worden. Höchst dramatisch: Die Zahl jener Menschen, die derzeit intensivmedizinische Behandlung aufgrund einer Coronavirus-Infektion benötigen, stieg im 24-Stunden-Vergleich sehr stark. 46 Patienten mussten neu auf Intensivstationen in Österreich versorgt werden. Zudem gibt es 58 weitere Todesopfer zu beklagen.

Die meisten Neuinfektionen wurden mit 1230 aus Oberösterreich gemeldet, gefolgt von Salzburg mit 826, Niederösterreich mit 751, Kärnten mit 737 und Tirol mit 722. In der Bundeshauptstadt Wien wurden 700 Neuinfizierte registriert - der medizinische Krisenstab versicherte hierbei übrigens, dass dieser Wert aussagekräftig sei, da er keine Nachmeldungen beinhalte -, in der Steiermark 545, in Vorarlberg 295 und im Burgenland 178.

Im Schnitt kamen in den vergangenen sieben Tagen in Österreich täglich 7104 Neuinfektionen hinzu. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner betrug am Dienstag 558,7. Insgesamt gab es in Österreich 76.165 bestätigte aktive Fälle.

Bereits 658 Patienten auf Intensivstationen
Fest steht: Die Lage in Österreichs Spitälern wird immer prekärer. Neben 182 Patienten, die neu in Spitälern aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus behandelt werden müssen, gab es einen überaus starken Anstieg an Menschen, die intensivmedizinische Betreuung brauchen. 46 Menschen liegen auf Intensivstationen, die Zahl der belegten Intensivbetten nähert sich somit der kritischen Marke - in Summe sind derzeit österreichweit bereits 658 Intensivbetten belegt. Insgesamt müssen 4525 Covid-Patienten in österreichischen Krankenhäusern behandelt werden.

Video: Die Situation in Österreichs Spitälern wird immer kritischer

Auch die Zahl der Todesopfer steigt weiter stark - innerhalb der vergangenen 24 Stunden starben österreichweit 58 weitere Menschen. Seit Beginn der Pandemie starben in Österreich bislang 1945 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion.

Warum die Zahlen auseinandergehen können
Der Krisenstab des Innenministeriums gibt einmal täglich die aktuellen Zahlen zur Corona-Lage in Österreich bekannt - diese finden Sie kompakt zusammengefasst im Text (oben). Das Gesundheitsministerium hingegen aktualisiert seine Daten laufend öffentlich - diese Werte können Sie detailliert den Grafiken (unten) entnehmen.

Alle aktuellen Top-Storys rund um das Thema „Coronavirus-Pandemie“ finden Sie gesammelt auf krone.at/coronavirus.

Ich habe Symptome - was soll ich jetzt tun?
Wer grippeähnliche Symptome verspürt oder Kontakt zu einem mit dem Coronavirus Infizierten hatte oder gehabt haben könnte, könnte selbst mit dem neuartigen Virus SARS-CoV-2 infiziert sein. Hat man diesen Verdacht, gilt: Bitte suchen Sie nicht selbsttätig einen Arzt oder eine Spitalsambulanz auf, sondern rufen Sie unter der Nummer 1450 - der Gesundheitshotline - an und klären Sie dort weitere Schritte ab. Diese Nummer ist rund um die Uhr erreichbar.

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