02.11.2020 19:14 |

Enttäuschung in Wien

Djokovic erklärt Peinlich-Pleite mit Todesfall!

Es war DIE Sensation der vergangenen Turnier-Woche in der Wiener Stadthalle: Novak Djokovic, Nummer 1 im Herren-Tennis, hatte im Viertelfinale der Erste Bank Open gegen den Qualifikanten Lorenzo Sonego nur drei Games geholt! Der „Djoker“ schien müde und schlichtweg desinteressiert an einem Weiterkommen - sehr zum Ärger vieler Fans und des Turnierbosses Herwig Straka. Nach ersten lauwarm anmutenden Erklärungen für sein Auftreten kommt er nun mit einer neuen „Entschuldigung“ ...

Rückblende: Es war der vergangene Freitag, als Djokovic gegen den Weltranglisten-42. Sonego aus Italien sang- und klanglos ausschied und danach freimütig meinte: „Ich bin hierhergekommen, um mehr Punkte zu holen und die Nummer-1-Position zu sichern per Ende des Jahres. Das habe ich getan.“ Heißt: Er musste für sein Ziel das Viertelfinale erreichen - und das schaffte er. Mehr war nicht mehr notwendig - und so schien er auch keineswegs enttäuscht ...

Schon eher enttäuscht war ob der Leistung von Djokovic und der Aussagen nach der Partie Turnier-Boss Straka. „Er ist die Nummer 1 der Welt, er wird es aller Voraussicht nach auch nächstes Jahr sein. Die Art und Weise, wie er gespielt hat, und vor allem die Pressekonferenz waren einer Nummer 1 nicht würdig - aber das war seine Entscheidung an dem Tag.“

Womöglich sorgte die Kritik an ihm nun auch bei Djokovic für ein Umdenken. Denn am Montag schob der Serbe eine weitere Erklärung für seine schwache Darbietung nach. Er habe auch deswegen nicht viel Lust gehabt, zu spielen, weil am Tag vor der Partie mit Amfilohije Radovic ein hoher Geistlicher der serbisch-orthodoxen Kirche mit 83 Jahren an Corona gestorben war. „Die traurigen Nachrichten haben mich beeinflusst“, so Djokovic ...

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