29.10.2020 12:32 |

Wachmann verletzt

Dschidda: Angriff vor französischem Konsulat

Die Wut auf Frankreich nach Mohammed- und Erdogan-Karikaturen schlägt immer mehr in blutige Gewalt um. Am Donnerstag wurde ein Wachmann des französischen Konsulats in der saudischen Hafenstadt Dschidda laut den örtlichen Sicherheitskräften mit einem „scharfen Werkzeug“ angegriffen.

Die französische Botschaft in Riad sprach in einer Mitteilung von einer „Messerattacke“. Der verletzte Wachmann sei bei einer Sicherheitsfirma angestellt, erklärte die Botschaft, ohne dessen Staatsangehörigkeit zu nennen. Saudische Sicherheitskräfte hätten den Täter, einen rund 40-jährigen Mann, unmittelbar nach dem Angriff überwältigt und festgenommen. Die französische Regierung mahnte eigene Staatsbürger, die sich derzeit im Land aufhalten, zu höchster Vorsicht in der Öffentlichkeit. Zudem wurde die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen.

Beinahe zeitgleich kam es am Donnerstag auch in Nizza und nahe Avignon zu blutigen Angriffen auf Franzosen. In Nizza stürmte ein mit einem Messer bewaffneter Mann eine Kirche und tötete mindestens drei Menschen. Im Ort Montfavet nahe Avignon bedrohte ein Angreifer mehrere Menschen mit einer Pistole. Der Verdächtige wurde von der Polizei erschossen. Der Nizza-Attentäter befindet sich in Polizeigewahrsam.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).