„Zeitverschwendung“

Trump lehnt virtuelles Duell mit Biden ab

Ausland
08.10.2020 16:26

Beim nächsten TV-Duell in den USA könnten sehr, sehr viele Babyelefanten zwischen die Kontrahenten Donald Trump und Joe Biden passen. Denn die unabhängige Kommission für Präsidentschafts-Debatten hat beschlossen, dass der Termin über eine Videokonferenz abgehalten wird. Doch ob das Event tatsächlich zustande kommt, ist fraglich. Trump lehnt nämlich so eine „Zeitverschwendung“ ab.

In einem Gespräch mit dem Sender Fox Business erklärte Trump, die Änderung des Formats sei „inakzeptabel“. „Ich werde meine Zeit nicht mit einer virtuellen Debatte verschwenden“, so Trump weiter. Trumps Wahlkampfmanager Bill Stepien erklärte, anstatt des TV-Duells plane Trump nun eine Veranstaltung vor Anhängern. Das neue Format sei nur eine „traurige Entschuldigung“, Biden zu helfen, sagte er.

Biden: „Wenn er noch krank ist, sollten wir absagen“
Die Präsidentschaftskandidaten sollen den Plänen zufolge von unterschiedlichen Orten zugeschaltet sein. Moderator Steve Scully und die Zuschauer sollen am geplanten Veranstaltungsort in Miami im US-Staat Florida zusammenkommen. Als Grund wurde Trumps Covid-19-Erkrankung genannt. Der amtierende Staatschef hatte bis zuletzt am Duell festgehalten, während Biden eine Absage in Erwägung zog, sollte Trump kurz vor dem geplanten Fernsehauftritt am 15. Oktober positiv getestet werden. „Wenn er noch Covid hat, sollten wir keine Debatte führen“, so der demokratische Kandidat.

(Bild: AP)
Trumps demokratischer Herausforderer Joe Biden liegt derzeit praktisch in allen wichtigen Umfragen deutlich vor dem republikanischen Amtsinhaber. (Bild: AFP)
Trumps demokratischer Herausforderer Joe Biden liegt derzeit praktisch in allen wichtigen Umfragen deutlich vor dem republikanischen Amtsinhaber.

Trump will bald wieder große Wahlkampfveranstaltungen abhalten
Laut Angaben seines Leibarztes Sean Conley hat Trump keine Covid-19-Symptome mehr. Er kehrte am Montag ins Weiße Haus zurück. In dem Interview am Donnerstag sagte er, er fühle sich wieder „perfekt“ und könne es kaum erwarten, wieder voll in den Wahlkampf einzusteigen. Er gehe davon aus, nicht mehr ansteckend zu sein. Aus diesem Grund wolle er auch bald wieder große Veranstaltungen abhalten.

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