Lehrling verletzt

Mit Messer Arm aufgeschlitzt, Kollege half sofort

Autsch! Ein Lehrling (16) rutschte am Dienstag früh in einer Firma in Unterweitersdorf mit dem Messer ab, fügte sich dabei eine acht Zentimeter lange, stark blutende Schnittwunde am Unterarm zu. Ein Kollege (22), der Sani beim Roten Kreuz ist,  wurde zum Retter in der Not. Im Betrieb sind 15 der 185 Mitarbeiter so ausgebildet.

Lehrling Oliver W. (16) aus Hagenberg wollte um 7 Uhr früh in der Firma Dorninger Hytronics mit einem Spezialmesser Kabel abisolieren, rutschte dabei ab und erlitt eine tiefe, acht Zentimeter lange Schnittwunde vom Handgelenk zu Unterarm. „Ich war zehn Meter entfernt. Die Kollegen haben mich gleich geholt, weil sie wissen, dass ich eine Sani-Ausbildung habe“, erzählt Ersthelfer Andreas Höbarth (22) aus St. Georgen am Walde, der Oliver einen Druckverband anlegte: „Anfangs hat es noch gar nicht so stark geblutet, weil er einen Schock hatte.“

Nachsatz: „Eigentlich müsste jeder, der einen Erste Hilfe-Kurs beim Führerschein-Kurs absolviert hat, einen solchen Druckverband anlegen können.“

Glück im Unglück
Der verletzte Bursch wurde ins Linzer UKH gebracht und dort genäht. Er hatte Glück im Unglück,Sehne, Arterie und Nervwaren unversehrt geblieben, so die ärztliche Auskunft. Oliver konnte wurde nach der Behandlung sogar in häusliche Pflege entlassen.

15 geprüfte Ersthelfer bei 185 Mitarbeitern
„Wir haben sieben Sanitäter und acht Mitarbeiter mit Ersthelferausbildung. Auch die Atemschutzträger für Feuerwehreinsätze im Tunnel Neumarkt kommen aus unserer Firma. Sonst gibt es ja niemanden, der noch in Unterweitersdorf einen Arbeitsplatz hat. Die meisten pendeln nach Linz“, sagt Mitbesitzer und Geschäftsführer Bernhard Dorninger, der zu Recht stolz auf seine tüchtige Belegschaft ist.

Christoph Gantner
Christoph Gantner
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Mittwoch, 28. Oktober 2020
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