24.09.2020 13:07 |

Montag bis Sonntag

Zweite Corona-Teststraße auf Donauinsel in Betrieb

Die zweite Corona-Teststraße in Wien ist am Donnerstagvormittag in Betrieb gegangen. Wie berichtet, wurde sie auf der Donauinsel errichtet, und zwar auf dem Parkplatz bei der Floridsdorfer Brücke. Vorerst umfasst die Kapazität etwa 1000 Tests pro Tag, dies soll jedoch nach und nach erhöht werden. Testen lassen dürfen sich Personen mit Symptomen - jedoch unter der Voraussetzung, dass sie mit dem eigenen Pkw kommen und keine Fahruntauglichkeit aufgrund auftretender Symptome vorliegt.

Die Entscheidung für den Standort fiel, weil „er verkehrstechnisch gut erreichbar ist“, so Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Der Schwerpunkt der neuen Teststraße liegt auf Personen mit Symptomen, erklärte die stellvertretende Landessanitätsdirektorin Ursula Karnthaler. Fahruntaugliche Erkrankte könnten als Beifahrer vorfahren. Testen lassen dürfen sich hier übrigens Menschen, die in Wien wohnen oder arbeiten, so Hacker.

Montag bis Sonntag von 6 bis 21 Uhr geöffnet
Die Abwicklung erfolgt über die Hotline 1450. Idealerweise würden sich die Menschen vor dem Teststraßen-Besuch zunächst bei der Hotline melden, damit eine Steuerung der Kapazitäten zwischen den beiden Einrichtungen möglich ist, warb Karnthaler für diese Vorgehensweise. Terminslots würden aber keine vergeben werden, versicherte sie. Die Teststraße hat von Montag bis Sonntag von 6 bis 21 Uhr geöffnet.

20 Mitarbeiter des Samariterbunds testen
Insgesamt gibt es auf dem Areal sechs Fahrspuren und drei Walk-ins für Personen, die zu Fuß kommen. Letztgenannte dürfen aber nur jene nutzen, die - sehr wichtig - keine Symptome zeigen. Wie bei der ersten Teststraße beim Ernst-Happel-Stadion ist auch auf der Donauinsel der Gurgeltest im Einsatz. Die Tests werden vom Arbeiter-Samariter-Bund durchgeführt, der mit 20 Mitarbeitern an Ort und Stelle ist.

Hacker: „Fokus darauf, die positiv Getesten sofort zu informieren“
Bezüglich der teils langen Wartezeiten auf Ergebnisse von Corona-Tests erklärte Hacker: „Ich verstehe die Ungeduld der Menschen. Wir haben einen Fokus darauf, die positiv Getesteten sofort zu informieren, denn die müssen auf jeden Fall zu Hause in Quarantäne bleiben.“ Die Mitteilung der negativen Ergebnisse dauere aufgrund der weitaus höheren Menge länger: „Da ist die Zahl einfach zu riesengroß, um das innerhalb kürzester Zeit zu ermöglichen.“

Was die Frage nach dem Einsatz von Antigen-Schnelltests, mit denen man innerhalb von 15 Minuten ein Ergebnis hat, angeht, unterstrich Hacker: „Da laufen im Augenblick mehrere Validierungsstudien.“ In der Teststraße sollen sie probeweise als „Vortest“ verwendet werden - bei Verdachtsfällen, die erst seit Kurzem Symptome haben. Bis die Schnelltests in den behördlichen Routinebetrieb kommen, dauert es noch. Sollten die Tests für das Behördenverfahren zugelassen werden, würden sie auch eingesetzt, versprach der Stadtrat.

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