22.09.2020 10:36 |

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Die neue Bundesliga Saison 2020/2021

„Endlich“ ist es wieder soweit und der Fußball kehrt in die Wohnzimmer zurück. Dadurch, dass die Corona-Krise den Fußball zeitweise lahmlegte, wird die neue Saison ein spannendes Unterfangen, da gleich mehrere Clubs im Pokal, einem europäischen Wettbewerb und der Liga spielen sollen. Nachdem die europäischen Topligen und auch die UEFA Wettbewerbe abgeschlossen waren, blieben den meisten Teams nur wenige Wochen, um sich auf die neue Saison vorzubereiten.

Mit Rapid Wien vs. Admira startet die österreichische Bundesliga am 11.09.2020 in die neue Spielzeit 2020/21. Auch in dieser Saison geht RB Salzburg wieder als klarer Favorit ins Rennen um die Meisterschaft, wie sich auf dieser Webseite schnell herausstellt. Durch die Mehrfachbelastung und den Zeitdruck bis zur Europameisterschaft 2021 wird diese Spielzeit sicherlich die ein oder andere Überraschung mit sich bringen. Auch aufgrund der immer neuen Meldungen, dass Fußballer mit dem Virus infiziert werden, wird es sicher die ein oder andere Spielverlegung geben, weil ein ganzes Team in Quarantäne geschickt wird.

Wir haben uns die Zuschauerregelung, den Modus und viele weitere Eigenschaften der Saison 2020/21 genauer angesehen und wollen Ihnen alle wichtigen Informationen mitgeben.

Nur 3000 Zuschauer dürfen eine Partie live im Stadion verfolgen
Eine einheitliche Zuschauerregelung wurde von zahlreichen Teams der Liga gefordert. Während zuerst von bis zu 10.000 Fans, die den Einlass in ein Stadion gewährt bekommen sollten, die Rede war, wurde die Anzahl nun auf 3000 Zuschauer gesenkt. Für viele Vereine sei dieser Schritt existenzbedrohlich, da weiterhin hohe Summen an Zuschauergeldern fehlen werden. Dennoch lässt sich dieser Schritt laut der Regierung nicht vermeiden.

Das klare Ziel sei es, einen Lockdown zu verhindern. Auch der Sport schaut dabei in die Röhre und die anfänglich geplanten Zuschauerzahlen, bleibt lediglich nur noch ein Bruchteil übrig. Zahlreiche Konzepte der Vereine sind somit für die Tonne. Natürlich werden bei einer solchen Entscheidung verschiedene Vereine mit einer großen Fanszene ihren Unmut verkünden, dennoch sei dieser Schritt notwendig, sagte Sportminister Werner Kogler. Zudem verwies der Sportminister auf die Zuschauerzahlen in anderen Ländern und zeigte damit auf, dass Österreich weiterhin im europäischen Vergleich einiges zuließe.

Die dritte Spielzeit mit neuem Modus
Seit der Saison 2018/19 spielen in den beiden höchsten Spielklassen nicht mehr nur jeweils zehn Teams. Die Bundesliga umfasst derzeit 12 Vereine, während die 2. Liga mit 16 Startern beginnt. Der letztplatzierte Verein der Qualifikationsrunde steigt in die 2. Liga ab, um Platz für das erstplatzierte Team aus Liga 2 zu machen.

In der Bundesligasaison 2020/21 wird in zwei Durchgängen gespielt werden. Zuerst erfolgt die Hin- und Rückrunde der neuen Spielzeit, ehe dann der Finaldurchgang gespielt wird und den Meister stellt. Jedes Team spielt gegen seinen Kontrahenten zuhause und auswärts. Nachdem der 22.Spieltag absolviert wurde, wird die Tabelle in der Hälfte geteilt, sodass sechs Teams in die Meisterrunde einziehen und dort den Gesamtsieger ausspielen, während die restlichen sechs Teams um den Abstieg spielen.

Nachdem die Hin- und Rückrunde gespielt worden, werden die bis Dato gesammelten Punkte halbiert. Sollte eine Team eine ungerade Anzahl an Punkten besitzen, wird abgerundet. Befinden sich zwei Teams am Ende der Finalrunde auf dem ersten Rang, gewinnt jener Club, bei dem die Punktzahl abgerundet wurde. Sofern bei beiden Teams weiterhin eine gleiche Punktzahl besteht, weil keine oder beide Teams eine Abrundung erhielten, wir die Tordifferenz herangezogen, um einen Meister stellen zu können.

Die Verteilung der UEFA-Wettbewerbsplätze
Ab der neuen Saison 2020/21 kann sich ein Team erstmals für die ab 2021 startende Europa Conference League qualifizieren. Während das beste und zweitbeste Team der Meisterrunde den einen Platz in der Champions-League erhält, wird der drittplatzierte Verein, im kommenden Sommer in die 3.Qualifikationsrunde des neuen Wettbewerbes einsteigen. Der Ligavierte hingegen muss bereits eine Runde früher in das Geschehen der 4-stufigen Qualifikationsphase einsteigen.

Für die Europa League wird sich aufgrund des neuen Wettbewerbes nur ein Team qualifizieren. Für den neuen Cupsieger ist allerdings nicht mehr wie in dieser Saison in der Gruppenphase, sondern im vorher anstehenden Play-off, ein Platz reserviert.

Sofern die Teams in der Qualifikation der Conference-League scheitern, können die gescheiterten Vereine der Champions-League in dieses Turnier einsteigen oder werden in die Europa-League eingeteilt.

Wo werden die Spiele übertragen?
Die Bundesliga läuft auch in der kommenden Saison weiterhin auf Sky Sports. Alle 195 Partien, die Champions-League und die Europa League werden vom Pay-TV Sender übertragen. Im Free-TV sollen hingegen nur vier Partien der neuen Spielzeit übertragen werden. Während diese bisher auf ORF liefen, müssen Sportfans zur neuen Saison A1.TV einschalten, um die Matches live und in Farbe sehen zu können.

Die zweite Liga hingegen läuft in dieser Saison auf LAOLA1 und ORF+, sodass der Pay-TV Sender Sky keinerlei Partien mehr überträgt und sich auf die Bundesliga beschränkt.

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