09.08.2020 15:24 |

Brutale Räuber gesucht

Opfer wegen Zigaretten und Geld niedergestochen

Extrem kaltblütig überfielen zwei Räuber im Juni einen Mann nahe der Wiener U-Bahn-Station Spittelau. Obwohl sich der Mann versteckte, spürten sie ihn auf, schlugen ihn und stachen mit dem Messer auf das Opfer ein. Dem Schwerverletzten gelang knapp die Flucht.

Die beiden Männer hielten sich am 20. Juni kurz nach Mitternacht am Vorplatz zwischen der Müllverbrennungsanlage und der U-Bahn-Station Spittelau auf. Dort fragten sie einen zufällig vorbeikommenden Mann nach Zigaretten, nötigten ihn danach, ihnen Bargeld auszuhändigen. Doch er weigerte sich, flüchtete nach einem ersten Streit in die Station, wo er sich versteckte.

Als er später wieder ins Freie trat, kamen die beiden Unbekannten erneut auf ihn zu. Dieses Mal ließen sie sich nicht abwimmeln. Sie schlugen brutal auf ihr Opfer ein, stachen mit einem Messer zu. Nach Stichen ins Gesicht, die Arme, den Bauch und den Rücken schleppte sich der Schwerverletzte davon. Weil aber zu viele Passanten unterwegs waren, ließ das Duo letztlich von ihm ab. Die Wiener Polizei fahndet nun nach dem Duo, das von einer Kamera in der U-Bahn-Station gefilmt wurde.

Hinweise zu Identität und Aufenthaltsort der Räuber (auch anonym) werden unter der Telefonnummer 01/313-10-43800 erbeten.

Stefan Steinkogler, Kronen Zeitung

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