13.09.2020 06:00 |

„Wonig“ im Test

Wie schmeckt die vegane Honig-Alternative?

Honig ist gesund und schmeckt köstlich. Für Menschen mit Diabetes oder für Veganer kommt Honig allerdings nicht infrage. Daher haben wir uns auf die Suche nach veganen Honigalternativen gemacht. Aber gibt es so etwas überhaupt? 

Honig gilt bereits seit tausenden von Jahren als Heilmittel und Energiespender. Das von fleißigen Bienen erzeugte Produkt wird nicht nur aufgrund seines feinen Geschmacks, sondern auch wegen seiner medizinischen Wirkung geschätzt. Er gilt als beliebtes Süßungsmittel für Tee, vor allem aber als Brotaufstrich ist Honig aus unserer Küche nicht wegzudenken.

Honig nicht für jeden geeignet

Honig wird oft als Zuckeralternative genutzt, enthält aber kaum weniger Kalorien. Honig ist reich an Fruchtzucker und daher vor allem für Zuckerkranke nicht oder nur in Maßen geeignet. Auch Veganer müssen auf Honig verzichten. Das Produkt wird von Bienen hergestellt und fällt somit in die Kategorie der tierischen Produkte.

Daher haben einige Firmen nun experimentiert und Alternativen entwickelt, die zwar wie Honig aussehen und ähnlich schmecken, aber niemals eine Biene berührt haben. In diese Kategorie fällt der sogenannte „Wonig“, eine vegane Honigvariante, die aus Blüten, Rohrzucker und Wasser hergestellt wird. Hierfür werden beispielsweise Löwenzahn, Gänseblümchen oder Brennnessel verwendet. Damit erhält der vegane Honig einen blumigen Geschmack und eignet sich hervorragend zum Süßen von Tee, Müsli oder als Brotaufstrich. 

Honigalternative aus Löwenzahn

Honigalternative aus Gänseblümchen

Honigalternative aus Ringelblumen 

Honigalternative aus Brennnessel

Für Diabetiker ist auch die vegane Honigvariante allerdings nicht zu empfehlen, da sie ebenfalls viel Zucker enthält. Hier raten wir zu pflanzlichen Sirup-Varianten. Dazu zählen neben Agavendicksaft und Reissirup auch Tapioka-Sirup. Dieser ist von Natur aus fruktose- und glutenfrei und deutlich kalorienärmer als normaler Honig. Der hohe Anteil an Ballaststoffen ist außerdem eine Wohltat für unseren Darm. Dieser Sirup eignet sich außerdem perfekt für veganen Eischnee und schmeckt obendrein auch noch angenehm süß. Einfach ausprobieren:

Tapioka-Sirup

Dieser Artikel entstand in redaktioneller Unabhängigkeit. Als Amazon-Partner verdienen wir aber an qualifizierten Verkäufen. Die Preise können tagesaktuell abweichen.

Silvia Kluck
Silvia Kluck
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