22.07.2020 11:34 |

Trauma & Manipulation

„Sibyl“: Diese Therapie gerät außer Kontrolle

Das Verhältnis zwischen Therapeut und Patient ist schon seit jeher ein dankbares Sujet für das Kino - so auch in Justine Triets „Sibyl - Therapie zwecklos“ (Kinostart: 24. Juli).

Darin möchte die Psychotherapeutin Sibyl sich wieder ihrer alten Leidenschaft, dem Schreiben, widmen. Als Inspirationsquelle soll ihr ihre neue Patientin Margot dienen. Die junge Schauspielerin steht stets am Rande des Nervenzusammenbruchs und reißt ihre Therapeutin mit in ihr turbulentes Leben.

Sibyl verstößt dabei gegen jedes Berufsethos ihrer Profession und muss sich auch mit ihren eigenen alten Wunden auseinandersetzen.

Das sagt „Krone“-Kinoexpertin Christina Krisch zum Film: Die französische Regisseurin Justine Triet konfrontiert uns mit einer von manischem Ehrgeiz getriebenen Frau und Hauptfigur, deren Tour de Force ja beeindruckt. Leider will das um Trauma, Selbstfindung und Manipulation kreisende Drama aber zu viel und vergaloppiert sich zusehends in endlosen Rückblenden und Wachträumen.

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