21.07.2020 06:44 |

Kompakt-Van in Flammen

Fünf Kinder bei Unfall in Südfrankreich verbrannt

Mitten in den Sommerferien schockiert ein grausames Verkehrsunglück Frankreich: Fünf Kinder verbrannten auf der „Sonnenautobahn“ A7, als der Familienwagen aus bisher ungeklärten Gründen in Flammen aufging. Der französische Innenminister Gerald Darmanin sprach bei einem Besuch an der Unfallstelle Dienstagfrüh von einem „besonders dramatischen Unglück“.

Die fünf Todesopfer waren zwischen drei und 14 Jahren alt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Vier weitere Insassen des Wagens - drei Erwachsene und ein sieben Jahre altes Kind - wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Die Leichen der toten Kinder seien so stark verbrannt, dass ihre Identifizierung schwierig sei, sagte Staatsanwalt Alex Perrin.

Wagen geht in Flammen auf und überschlägt sich
Das Unglück ereignete sich nach Angaben der Ermittler am frühen Montagabend auf Höhe der Gemeinde Albon bei der Stadt Montelimar. Die neun Familienmitglieder waren mit ihrem Kompakt-Van Richtung Norden unterwegs, als der Wagen Feuer fing. Der Fahrer habe die Kontrolle verloren und der Wagen habe sich überschlagen, sagte der Staatsanwalt. Bevor er bewusstlos wurde, habe der Fahrer noch Zeugen von einem Problem mit den Bremsen berichtet.

„Fünf Kinder sind unter besonders grauenhaften Umständen gestorben“, sagte Innenminister Darmanin. Er rief die Franzosen auf, im Sommer vorsichtiger zu fahren - „besonders wenn Kinder an Bord sind“. Nach Angaben der französischen Verkehrssicherheitsbehörde fahren heuer wegen der Corona-Pandemie besonders viele Menschen mit dem Auto.

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