10.06.2020 10:01 |

Kryptowährung

Mann überwies Zehntausende Euro an Betrüger

Auf eine unbekannte Investmentplattform hereingefallen ist Anfang Mai ein 47-jähriger Unterkärntner. Der Mann erstellte ein Konto und gab persönliche Daten bekannt. Auch hatte er eine Onlinetradingsoftware heruntergeladen und überwies in mehreren Tranchen mehrere Zehntausend Euro. Der Unterkärntner wartete aber vergeblich auf seine versprochenen Gewinnauszahlungen und erstattete Anzeige wegen schweren Betrugs.

Der 47-Jährige war Anfang Mai auf einer Onlineplattform auf eine Werbeeinschaltung gestoßen, in wlecher eine bis dato noch unbekannte Investmentplattform beworben wurde, wo eine bekannte Kryptowährung angeboten wurde. Der Mann erstellte auf deren Homepage ein Konto und gab im Zuge dessen seine persönlichen Daten bekannt. Es folgte eine Vielzahl von Anrufen und Angeboten verschiedenster Finanzdienstleister. Mit einem davon trat der Unterkärntner telefonisch und  über WhatsApp Kontakt her. Er wurde von einem unbekannten Täter, der sich als „Mark Still“ ausgab, aufgefordert, eine Onlinetradingsoftware herunter zu laden und zu installieren.

Anfänglich überwies der 47-Jährige einen Erstbetag von 250 Euro auf ein extra von diesem Finanzdienstleister eingerichteten „Kraken“-Konto (Kryptowährungsbörse). Nachdem mittels der Tradingssoftware sofort Gewinne erzielt wurden und der unbekannte Finanzdienstleister dem Opfer auch weitere, weit höhere Gewinne versprach, ließ sich der Mann dazu hinreißen, insgesamt mehrere Tausend Euro in mehreren Tranchen zu überweisen. Nachdem sein eingerichtetes Handelskonto einen Betrag von mehreren Zehntausend Euro aufwies, forderte der Unterkärntner eine Gewinnauszahlung. Diese fand bis dato nicht statt, der Mann wurde ein zeitlang vertröstet bis schlussendlich auf seine Nachfragen nicht mehr reagiert wurde. Deshalb erstattete der Unterkärntner Anzeige wegen schweren Betrugs.

 Kärntner Krone
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