05.06.2020 11:00 |

Straßwalchen

Das geplante Hallenbad spaltet Flachgauer Gemeinde

In Straßwalchen gehen die Wogen wegen des in Seekirchen geplanten Flachgauer Hallenbades hoch. Bürgermeisterin Tanja Kreer ist für das Bad, ÖVP und Liste Straßwalchen (LIS) sind vor allem wegen der Kostenfrage dagegen. Am Mittwoch sollte über den Grundsatzbeschluss abgestimmt werden. Dazu kam es aber nicht.

Um das Hallenbad-Projekt in Seekirchen umsetzen zu können, braucht es Einigkeit bei den zehn Gemeinden des Regionalverbands Salzburger Seenland, wie Obmann Simon Wallner stets betont. Straßwalchen spielt aber noch nicht mit. „Zu viele Punkte sind noch unschlüssig“, sagt Johannes Baumann von der ÖVP. Vor allem spießt es sich bei den Kosten und dem Aufteilungsschlüssel beim jährlichen Verlust. Daher wollte die ÖVP gemeinsam mit der Liste Straßwalchen (LIS) am Mittwoch gegen den Grundsatzbeschluss stimmen – im Gegensatz zu Bürgermeisterin Tanja Kreer (SPÖ). Die Ortschefin hat jedoch in der Gemeindevertretung gegen ÖVP und LIS keine Mehrheit.

Mehr Details werden bis Herbst ausgearbeitet


Am Mittwoch kam es anders als erwartet. Der Beschluss wurde von der Tagesordnung genommen. Landesrat Stefan Schnöll (ÖVP) konnte die Parteikollegen überzeugen, noch bis zum Herbst zu warten. Im Gegenzug soll es bis dahin ein detailliertes Betriebskonzept geben. „Uns allen ist es wichtig, dass wir die laufenden Kosten dieses Projektes mit einem gut abgestimmten Betriebskonzept möglichst gering halten. Wir werden nun weitere Gespräche führen und bis zum Herbst die näheren Details ausarbeiten“, so Schnöll.

Straßwalchen nutzt derzeit die Hallenbäder in Lenzing und Vöcklabruck und bietet dort auch eigene Schwimmkurse an. Den Vorwurf von SPÖ-Sportsprecher Max Maurer, dass sie die Sicherheit der Kinder bei einem negativen Beschluss gefährden, weist die Orts-ÖVP daher scharf zurück.

Felix Roittner
Felix Roittner
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